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einstieg_video_klein.jpgNicht nur DSLR- oder spiegellose System-Kameras ermöglichen per Knopfdruck, Fotos schnell hintereinander aufzunehmen. Immer mehr Kompaktkameras bietet ebenfalls eine hohe Serienbildgeschwindigkeit, die allerdings zu selten genutzt wird. Der Serienbildmodus ist, wie viele Annehmen, nicht nur für Sportaufnahmen gut geeignet, er verhilft in fast jeder Aufnahmesituation zu besseren Fotos.

Viele Fotografen haben immer noch Hemmungen den Finger einfach einmal auf dem Auslöser zu halten und mehrerer Bilder in Serie aufzunehmen. Dabei ist der Speicherplatz in der Regel heutzutage mehr als ausreichend, die Aufnahmen kosten nichts und schlechte Fotos kann man einfach löschen. Schaltet man die Serienbildfunktion ein, ist die Wahrscheinlichkeit ein gutes Fotos auf die Speicherkarte zu bringen allerdings deutlich höher, als wenn immer nur einmal auf den Auslöser gedrückt wird.

Menschen überlisten

Fotografieren Sie bspw. Personen, schalten Sie auf jeden Fall den Serienbildmodus ein. Viele Menschen verkrampfen, wenn sie mit einer Kamera anvisiert werden oder versuchen sich künstlich in Pose zu setzen oder ein besonderes Fotolächeln aufzusetzen. Die erste Aufnahme wirkt daher oft steif und gestellt. Der Serienbildmodus “überlistet” ihre Motive und eines der folgenden Fotos wird garantiert das bessere. Versuchen Sie auch, Personen mittels Telebrennweite unbemerkt zu Fotografieren -während sie sich bspw. unterhalten- und halten auch hier den Finger einfach einmal auf dem Auslöser.

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Sport, spielende Kinder und Tiere

Bei Sportaufnahmen ist der Serienbildmodus voll in seinem Element. Zum einen kann man Bewegungsabläufe festhalten und zum anderen auch hier aus einer Reihe von Aufnahmen später die besten Fotos heraussuchen. Gleiches gilt aber auch bei Aufnahmen von spielenden Kindern, Tieren oder anderen Motiven die sich schnell bewegen. Neben einem gewissen Abstand zum Motiv, welchen Sie durch eine leichte bis mittlere Telebrennweite wahren können, sollte immer auch der Serienbildmodus zugeschaltet sein. Laufen bspw. spielende Kinder durchs Bild, halten Sie den Auslöser gedrückt und ziehen die Kamera in Laufrichtung mit.

makro_beispielBessere Makrofotos mit der Serienbildfunktion

Auch im Bereich der Makrofotografie und gerade dann wenn bspw. Insekten sich bewegen oder es leicht windig ist, kann der Serienbildmodus sehr sinnvoll eingesetzt werden. Die Chance einen scharfen Treffer zu landen oder das Insekt ideal im Visier zu haben ist deutlich höher wenn sie bspw. 10 Fotos in Folge schießen.

Profi-Tipp: Wer mit einem Makroobjektiv ohne Stativ sehr nah an ein Objekt heran geht, der weiß wie schwierig es ist -gerade bei großer Blendenöffnung- auf einen bestimmten Punkt scharf zu stellen. Auch hier kann der Serienbildmodus helfen. Nähern Sie sich durch leichte Bewegungen nach vorne oder hinten der ideal Schärfe an und halten den Auslöser dabei durchgedrückt. Im Idealfall ist ein Foto mit der optimalen Schärfe bzw. mit der Schärfe dort wo sie sie haben wollten dabei. Mit ein wenig Übung gelingen so garantiert häufiger gute Makrofotos.

“Stativersatz”

Last but not least ist die Serienbildfunktion in allen Situationen hilfreich in denen eigentlich ein Stativ erforderlich wäre aber keines zur Hand ist. Arbeitet man mit einer hohen Telebrennweite und kann keine kurze Verschlusszeit einstellen, kann man sich bspw. an einen Baum oder eine Hauswand anlehnen um einen festen Stand zu erreichen, schießt man so einige Bilder in Serie, ist auch hier die Chance höher das ein scharfes Foto dabei ist. Gleiches gilt bei Aufnahmen in der Dämmerung. In Kombination mit einer Bildstabilisierung, einem festen Stand und der aktivierten Serienbildfunktion gelingen häufig aufnahmen aus der Hand die sonst ohne Stativ nicht möglich wären.

(Fotos: © Gordon Hölsken / Einstiegesbild: © Robert Mizerek – FOTOLIA)



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