Ist ein hochgezüchtetes Fotoequipment die unbedingte Voraussetzung für sehenswerte Fotografien? Sicherlich nicht. Es ist das Können des Fotografen, sein Blick für das Motiv und seine Kreativität bei der fotografischen Umsetzung, die für die Qualität eines Bildes entscheidend sind. Daher sucht der dpunkt.verlag Fotos (auf Fotopapier), die ohne Hightech-Kamera aufgenommen und nicht bearbeitet wurden.
Dieser Fotowettbewerb, der vom dpunkt.verlag ausgerichtet wird, wendet sich an engagierte Fotografen, die die charmanten Besonderheiten einfacher fototechnischer Werkzeuge, wie Vignettierungen, Verzeichnungen, mehr oder weniger gemäßigte Schärfeleistung und sogar Lichtlecks, als wichtiges Element zur kreativen Bildgestaltung einsetzen. Gesucht und prämiert werden Fotografien, die nicht trotz, sondern gerade wegen der Charakteristik minimalistischer Arbeitsmittel einen besonderen Reiz entfalten.
Dass dies auch mit einfachster Fototechnik möglich ist, beweisen ambitionierte Fotografen, die sich erfolgreich auf simple Plastikkameras, wie beispielsweise Holga und Diana, beschränken. Auch Jahrzehnte alte Fundstücke, aus Bausätzen selbst gebastelte Kameras sind Beispiele für minimalistische Fototechnik.
Entstanden ist die Idee zu diesem Wettbewerb aus dem Buchprojekt „Gute Fotos – simple Technik“ des Fotografen Bernd Daub. Das Buch wird im April erscheinen. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden interessierte unter: http://www.dpunkt.de/fotowettbewerb_2012.php (Foto oben: dpunkt.verlag)




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