Wie das Vorgängermodell, die Sony alpha 55, ist auch die Nachfolgerin mit einem teildurchlässigen Spiegel, einem 16 Megapixel-Sensor und einem schwenkbaren Monitor ausgestattet. Sie bringt nur einige wenige Neuerungen mit. Dies ist u.a. ein verbesserter elektronischer Sucher, eine auf 12 Bilder pro Sekunde erhöhte Serienbildgeschwindigkeit so wie eine neue Automatik für schöne Porträt-Fotos.
Mit der SLT-A57 stellt Sony nun ein neues Mitglied der Alpha Familie vor, welches mit einem teildurchlässigen Spiegel ausgestattet ist und sich mit Wechselobjektiven mit A-Mount Bajonett versteht. Optisch ähnelt die Kamera ihren älteren Geschwistern A65 und A77 und genau wie diese soll auch die A57 über ein robustes Gehäuse verfügen.
Das Geheimnis hinter der besonderen Leistungskraft der Kamera soll eben der teildurchlässige Spiegel sein. Der Spiegel aller SLT-Kameras von Sony muss nicht mehr aufklappen, um Licht auf den dahinter liegenden Bildsensor zu lassen. Der Vorteil: Wenn das Licht gleichzeitig auf Bild- und Autofokus-Sensor trifft, kann die Kamera während der Serienbildaufnahme extrem schnell fokussieren und die Schärfe kontinuierlich nachstellen. Um die Präzision weiter zu erhöhen, hat die Autofokus-Einheit der Kamera 15 verschiedene Punkte im Bild im Blick. Drei Kreuzsensoren sorgen für zusätzliche Genauigkeit. Wer den „Continuous Advance Priority AE Modus“ nutzt, kann während der Serienbildaufnahme sogar zoomen.
Bei zwölf Bildern in der Sekunde ist Schärfe wichtig – aber nicht alles. Damit grundsätzlich die Bildqualität stimmt, arbeiten in der neuen Kamera ein APS-C HD CMOS Bildsensor mit 16,1 Megapixel Auflösung sowie die neueste Generation des BIONZ Bildprozessors. Gerade Letzterem ist es laut Sony zu verdanken, dass die A57 selbst bei hoher Lichtempflindlichkeit bis ISO 16.000 scharfe, klare Bilder an die Speicherkarten weitergibt.
Neue Automatik für professionelle Porträts
Wer sich gerade erst ernsthaft mit Fotografie beschäftigt, wird Hilfestellungen wie die weltweit erste automatische Porträt-Framing-Funktion für gute Fotos besonders zu schätzen wissen, meint Sony. Mit Hilfe der Gesichtserkennung soll sie ein von der Kamera erkanntes Porträtmotiv so ins Bild setzen, wie es ein professioneller Porträtfotograf täte. Die Automatik zieht einen virtuellen Rahmen um die Personen im Bild – und zwar so, dass die Proportionen und das Verhältnis zwischen Vorder- und Hintergrund für das Auge perfekt wirken. Die Funktion ist sowohl für das Hoch- als auch für das Querformat verfügbar.
Falls der so optimierte Rahmen um das Porträt einen Beschnitt der Aufnahme oder einen Zoom erfordert, sorgt die By Pixel Super Resolution Technologie dafür, dass das Bild dennoch in voller Auflösung abgespeichert wird. Zur Sicherheit legt die SLT-A57 zusätzlich zum Porträtausschnitt die ursprüngliche Aufnahme auf der Speicherkarte ab, so dass der Nutzer später nicht nur vergleichen, sondern auch jederzeit auf das Originalbild zurückgreifen kann. Foto-Amateure, die die neue Porträt-Framing-Funktion in dieser Weise nutzen, sollen nebenbei ein neues und besseres Gefühl für professionelle Porträttechniken entwickeln.
Das schlanke Gehäuse mit den Abmessungen 132.1×97.5×80.7mm wiegt 539 Gramm. Sony gönnt der A57 einen neu entwickelten, elektronischen Sucher mit hundertprozentiger Bildabdeckung und 1,4 Millionen Bildpunkten, der dank der hohen Auflösung fast die Bildqualität eines optischen Suchers bieten soll. Alternativ dazu können die Einstellungen auch auf dem 7,5 Zentimeter (drei Zoll) großen Xtra LC-Display kontrolliert werden. Der Monitor bietet eine Auflösung von 921.000 Pixel bei einer hundertprozentigen Bildabdeckung und ist horizontal wie vertikal drehbar.
Die SLT-A57 filmt mit Full HD Auflösung im Vollbildformat und mit 50 Frames pro Sekunde (50p im Format AVCHD 2.0). Film-Fans können auch andere Formate wie 25p wählen – zum Beispiel um Videos einen besseren Kino-Look zu geben.
Die SLT-A57 von Sony soll ab April 2012 verfügbar sein:
SLT-A57 (Body): 749,00 Euro
SLT-A57K mit SAL-1855: 849,00 Euro
SLT-A57Y mit SAL-1855 und SAL-55200: 1.049,00 Euro
Verfügbarkeit: ab April 2012




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