Printbig präsentierte sich seit einigen Jahren als digitaler Druckservice und hatte sich auf großformatige Ausgaben von Bildern, Fotos, Postern, Prospekten etc. spezialisiert. Angebunden war auch ein Stockfoto-Bereich in dem Fotografen, Fotos zum Verkauf anbieten und Kunden diese kaufen konnten. Printbig stellt nun zum 14.1.2011 den Betrieb der Stockphoto-Datenbank ein.
In einem Anschreiben an Fotografen die Fotos in der printbig Stockphoto-Datenbank eingestellt hatten, teilt das Unternehmen mit, dass die Stockphoto-Datenbank zum 14.01.2011 geschlossen und vom Netz genommen wird.
“wir haben nun einige Jahre versucht, unseren Bilder-Service zu etablieren. Was anfangs gut aussah und auch entsprechend anlief, wurde leider in den vergangenen Jahren zu einem Kostenträger, der zum Schluß weder die Betriebskosten noch überhaupt etwas an Umsatzbewegung erbrachte.
Wir sind nach wie vor der Meinung, dass wir die Bilder unserer Fotografen nicht verramschen und für 1,- Euro anbieten wollen. Allerdings stehen wir mit dieser Meinung nicht unbedingt im Trend und können somit auch keinen Wettbewerb mit den bekannten Billig-Bilderdiensten antreten.
Leider müssen wir Ihnen heute mitteilen, dass wir unsere Stockphoto-Datenbank zum 14.01.2011 schliessen und aus dem Netz nehmen werden…”
Vermutlich wird Printbig nicht die letzte Stockphoto-Agentur sein, die nach einigen Jahren im Markt das Handtuch werfen muss. Tatsächlich stehen aktuell sowohl bei Kunden als auch bei Fotografen die Agenturen im Trend, die Fotos zu sehr günstigen Preisen anbieten. Für Kunden liegt der Vorteil auf der Hand; günstig Fotos einkaufen, denn Geiz ist geil. Aber auch viele Fotografen, gerade die, die sich auf die Stockfotografie spezialisiert haben, verdienen bei den “Billiganbietern” in der Regel besser als bei Agenturen die höhere Preise für das Bildmaterial verlangen.




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