
Mit der Versionsnummer II bringt Canon zwei Tele-Objektive heraus, die in dieser verbesserten Auflage neue Maßstäbe setzen wollen: Das EF 300mm 1:2,8L IS II USM und das EF 400mm 1:2,8L IS II USM sind Superteleobjektive, die Canon konsequent auf die Anforderungen professioneller Fotografen ausgelegt haben will. Exzellente Autofokus- und Stabilisierungsleistung sollen beide Objektive auszeichnen, ebenso die große Brennweite, hohe Lichtstärke und hervorragende Abbildungsqualität sowie ein deutlich geringeres Gewicht.
Wie schon die Vorgänger sind die beiden Neuen vor allem für Natur-, Tier- und Sportfotografen gedacht. Beide haben ein komplett neu gestaltetes optisches System und eine aktuelle Ausführung des Canon-Bildstabilisators. Die ebenfalls neue Konstruktion aus einer Magnesiumlegierung und Titanelementen soll ihnen Stabilität und ein geringes Gewicht verleihen. Das EF 400mm 1:2,8L IS II USM ist gegenüber seinem Vorgänger 1,5 Kilogramm beziehungsweise 28 Prozent leichter, beim EF 300mm 1:2,8L IS II USM beträgt die Gewichtseinsparung 200g beziehungsweise 8 Prozent.
Beide Objektive haben jeweils 16 Linsen in 12 Gruppen; leistungsstarke Fluoritlinsen sollen chromatische Aberrationen reduzieren und für hoch aufgelöste, kontrastreiche Bilder in bestmöglicher Qualität mit hoher Schärfe von der Bildmitte bis zum Rand sorgen. Canons Super-Spectra-Vergütung in der neuesten Ausführung wurde unter Berücksichtigung von Position und Typ jeder einzelnen Linse optimiert. Eine andere Vergütung ist SubWavelength structure Coating (SWC): Sie nutzt kegelförmige Strukturen, die kleiner als eine Wellenlänge von sichtbarem Licht sind, und soll das vom Bildsensor zurückgeworfene Streulicht reduzieren. Front- und Hinterlinse der Objektive sind mit einer Fluor-Beschichtung zum Schutz vor Staub und Schmutz versehen. Diese wasserabweisende Vergütung schützt die Frontlinse vor Wasserspritzern und Schmiereffekten.
Neuer optimierter Bildstabilisator (IS) und schneller Autofokus
Beide Modelle verwenden Canons neues Bildstabilisierungssystem, dass hervorragende Resultate bei dynamischen Motiven und in Situationen, in denen der Fotograf während der Aufnahmen selbst in Bewegung ist erzielen soll. Der optische Bildstabilisator soll bis zu vier Stufen längere Verschlusszeiten für Aufnahmen aus freier Hand mit deutlich reduzierter Verwacklungsunschärfe ermöglichen und der IS-Modus 2 soll jetzt bei Kameraschwenks noch effektiver arbeiten. Ferner gibt es einen neuen dritten Modus, der den Bildstabilisator nur während der Aufnahme aktiviert.
Beide Objektive haben eine konstante Anfangsöffnung von 1:2,8. Die hohe Lichtstärke gestattet kreatives Abgrenzen des Hauptmotivs vom Hintergrund. Die kreisrunde Neun-Lamellen-Iris soll dabei ideal für gezieltes Arbeiten mit einer interessanten Hintergrundunschärfe sein. Die Kombination aus Ring-USM, neuen speziellen AF-Algorithmen und einem neuen Hochgeschwindigkeits-Prozessor soll zudem für eine schnelle und leise automatische Scharfstellung sorgen. Auf Wunsch kann jederzeit auf manuelle Scharfstellung umgestellt werden, sogar bei aktiviertem Autofokus, um eine individuelle Anpassung oder Feinabstimmung der Schärfe vorzunehmen. Power Focus ist zudem ein neuer Modus der manuellen Scharfstellung speziell für die Movieaufzeichnung. Hierbei wird die Fokussierung manuell über den Fokusring „angeschoben” und elektronisch unterstützt ausgeführt. Dies soll einen gleichmäßigen Fokussierungsprozess ohne Ruckler ermöglichen.
Mit ihrem robusten Design und den Abdichtungen zum Schutz vor Umwelteinflüssen sind das EF 300mm 1:2,8L IS II USM und EF 400mm 1:2,8L IS II USM in Kombination mit einer entsprechenden wetterfesten EOS-Kamera auch für den Einsatz in Extremsituationen gerüstet. Die neuen Objektive sind zudem mit einem Kensington-Sicherheitsschloss ausgestattet. Bei de Modelle sollen ab Dezember 2010 in den Handel kommen, das EF 300 mm 1:2,8L IS II USM für 6.599 Euro und das EF 400 mm 1:2,8L IS II USM für 10.499 Euro.
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