Die beiden neuen Kameras NEX-5 und NEX-3, Sonys erste spiegellosen Systemkameras, sollen die Lücke zwischen höchstem fotografischen Anspruch an die Bildqualität und dem Wunsch nach maximaler Mobilität dank leichtem Kameragepäck schließen. Die NEX-5 ist laut Sony die weltweit kleinste und leichteste Digitalkamera mit Wechselobjektiv.
Beiden Modellen gemein ist der neu entwickelte Exmor APS HD CMOS Sensor ( 23,4 x 15,6 Millimeter) mit einer Auflösung von 14,2 Megapixel (effektiv) so wie der BIONZ Bildprozessor und ein 3 Zoll LiveView-LC-Display mit 921.600 Bildpunkten Auflösung. Die Modelle unterscheiden sich nur in wenigen Punkten voneinander. Die NEX-3 wiegt bei Abmessungen von 117×62,6×33,4mm 239g und zeichnet Filme mit einer Auflösung von 1280×720 Bildpunkten im MPEG-4 Format auf. Das Gehäuse der NEX-3 ist aus Polycarbonat und die Kamera wird in den Farben schwarz, silber und rot angeboten. Die NEX-5 bietet hingegen ein Magnesium-Gehäuse und wiegt bei Abmessungen von 118×58,8×38,2mm rund 230g. Sie zeichnet Videos mit einer Auflösung von 1920×1080 Bildpunkten im AVCHD-Format auf.
Das XtraFine TruBlack LC-Display der NEX-5 und NEX-3 bietet drei Zoll (7,5 Zentimeter) Diagonale und soll Bilder in einer vorzüglichen Qualität darstellen, selbst bei direktem Sonnenlicht. Mittels integriertem Helligkeits-Sensor passt sich der Bildschirm automatisch an das Umgebungslicht an. Die Display-Auflösung beträgt 921.600 Bildpunkte bzw. 307.200 Pixel im RGB-Modus. Um auch aus ungewöhnlichen Kamerapositionen einen Blick auf den Monitor werfen zu können, lässt sich das Display mechanisch kippen: Es kann um 80 Grad nach oben oder um 45 Grad nach unten geneigt werden.
Beide Kameras erlauben High-Speed Aufnahmen mit sieben Bildern pro Sekunde. Im Automatik-Modus wählen sie Lichtempfindlichkeiten zwischen ISO 200 und ISO 1600, manuell lassen sich ISO-Werte bis 12.800 einstellen. Für den Autofokus stehen insgesamt 25 Messfelder zur Verfügung, die wahlweise als „großes Fokusfeld“, „Spotmesser“ und „Bereichsauswahl“ aktiviert werden können.
Beide Modelle sind mit den neuen E-Mount Wechselobjektiven kompatibel und wollen ihren Besitzern damit maximalen fotografischen Spielraum bieten: Das „Pancake“-Objektiv SEL16F28 mit 16 Millimeter Festbrennweite und F/2.8 Lichtstärke soll sich wegen seiner Kompaktheit anbieten um die Kamera auch die Jackentasche packen zu können. Erweiterte Möglichkeiten bietet das Zoom-Objektiv SEL1855 mit einer Brennweite von 18 bis 55 Millimetern und einer Lichtstärke von F/3.5-5.6 sowie integrierter Bildstabilisierung „Optical SteadyShot“. Abgerundet wird das Angebot an derzeit erhältlichen Objektiven mit dem SEL18200, das über einen großen Brennweitenbereich von 18 bis 200 Millimetern sowie einer Lichtstärke von F/3.5-6.3 verfügt. Auch in diesem Objektiv ist der optische Bildstabilisator integriert. Darüber hinaus sollen sich mittels E-Mount Adapter LA-EA1 viele weitere Sony Alpha, Minolta- und Konica Minolta-Objektive mit den beiden Kameraneuheiten verwenden.
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News, Spiegellose-Systemkameras 3 Kommentare »



Mai 11th, 2010 at 6:55 pm
… könnte mein nächstes Weihnachtsgeschenk werden. Gottseidank habe ich mich nicht schon für einen Spiegelkastenantiquitäte entschieden mangels Alternativen. Aber die Sony könnte es endlich sein, die APS-C für immer dabei.
Mai 12th, 2010 at 12:20 am
Mal ehrlich, egal ob diese neue Sony, die Oly-Pen oder eine von Panasonic, wirklich kompakt sind die Kameras nur, so lange man sich mit dem Pancake begnügt. Kommen die Wechseloptiken hinzu, schleppe ich wieder genau so viel Zeug mit rum, wie bei einer herkömmlichen DSLR. Es gibt aber einen gravierenden Unterschied. Eine herkömmliche, kleine DSLR bekomme ich günstiger, sie hat einen optischen Sucher und macht bessere Bilder. Der geringe Größen- oder Gewichtsunterschied spielt meiner Ansicht nach keine Rolle. Ich gehe davon aus, dass auch in 3-4-5Jahren DSLR-Kameras das non plus Ultra sind und diese möchtegern Kameras vom Markt verschwinden. Ich denke mit der Ansicht stehe ich nicht allein dar. Die Marktführer Nikon und Canon scheinen es genau so zu sehn, hoffe ich zumindest. Bislang ist da keine Nachahmung in Sicht, gut so.
Grüßle der Bernd
Mai 13th, 2010 at 5:44 pm
Klassisches Sony Design, sieht mal wieder aus, wie vom Hausmeister, vom Kantinenchef und vom Lohnbuchhalter nebenbei in der Mittagspause entworfen.