Gerade für Spiegelreflex-Fotografen, die zwar die Leistungsfähigkeit einer SLR-Kamera schätzen, aber gerne auf das Mitführen vieler Objektive verzichten würden, soll die neue Finepix HS10 eine echte Alternative darstellen. Das 30-fach Zoomobjektiv deckt einen Brennweitenbereich von 24-720mm (äquivalent zu KB) ab und in Kombination mit dem 10,3 Megapixel BSI CMOS Sensor verspricht Fuji eine erstklassige Bildqualität. Motive lassen sich über das 3Zoll Schwenk-Display oder den elektronischen Sucher ins Visier nehmen.
Die Highlights der Finepix HS10 auf einen Blick:
* 30-fach FUJINON Zoomobjektiv mit einem Brennweitenbereich von 24-720 mm (äquivalent zu KB) und manuellem Zoomring
* Doppelte Bildstabilisierung (Sensor Shift IS, High ISO IS)
* 10,3 Megapixel BSI CMOS Sensor
* 7,6 cm (3 Zoll) Schwenk-Display (230.000 Pixel)
* Elektronischer Sucher mit Augen-Sensor für automatisches Umschalten
* High-Speed Serienbildfunktion (10 Bilder/sek bei voller Auflösung) neuer
* Full HD Video (1080p) mit Stereo Ton
* High Speed Video mit 1.000 Bildern/sek
* Motion Panorama Modus für Schwenk-Panoramabilder mit nur einem Knopfdruck
* Direktwahltasten und neues Wählrad zur Einstellung von wichtigen Funktionen per Knopfdruck
* RAW und JPEG Aufnahmemöglichkeit
Rekordzoom
Das vergütete Fujinon Objektiv mit seinem Ultra-Weitwinkel von 24 mm und dem extremen Telebereich von 720 mm (äquivalent zu KB) bricht mit diesen Werten laut Fuji alle bisherigen Rekorde. Von Landschafts-, Innen- oder Gruppenaufnahmen bis hin zu weit entfernten Sport- oder Naturmotiven sind alle Einsatzbereiche möglich. Das Objektiv der HS10 soll sich mit dem manuellen Zoomring optimal regulieren lassen und eine schnelle und exakte Wahl des Bildausschnitts ermöglichen. Die doppelte Bildstabilisierung kombiniert einen mechanisch stabilisierten BSI CMOS Sensor mit hoher ISO Empfindlichkeit. Dadurch sollen auch im extremen Telebereich oder bei schlechten Lichtverhältnissen noch scharfe und erstklassige Bilder gelingen.
Ob bei Fotos oder bei Videos – der BSI CMOS Sensor und der leistungsfähige Prozessor der FINEPIX HS10 eröffnen zahlreiche Möglichkeiten für High Speed Aufnahmen. Dies ist besonders hilfreich beim Fotografieren von Sportaktivitäten, Tieren in freier Natur und auch schon bei sich schnell bewegenden Kindern. Die High Speed Funktion der HS10 ermöglicht 10 Bilder pro Sekunde (bis zu sieben Aufnahmen) in der höchsten Auflösung. Mit dem „High Speed Serie“ Modus soll es nicht notwendig sein, die Reaktionsfähigkeit eines professionellen Sportfotografen zu haben. In diesem Modus wird der Auslöser halb gedrückt und die HS10 beginnt mit der Aufnahme der Fotos. Wird der Auslöser ganz durchgedrückt, speichert die Kamera insgesamt sieben Fotos: Die drei Aufnahmen vor dem Durchdrücken des Auslösers und die vier Bilder danach. Das Fotografieren von Motiven mit viel Aktion soll damit zum Kinderspiel werden.
Die FINEPIX HS10 verfügt außerdem über einen Full HD Video Modus (1080p / 30 Bilder/sek) mit Stereo-Ton. Durch den HDMI Anschluss ist es möglich High Definition Fotos und Videos auf einem HD-fähigen Fernseher anzuschauen. Die neue „High Speed Video“ Funktion ermöglicht das Einfrieren von Bewegungen und die Aufnahme von Filmen mit bis zu 1.000 Bildern pro Sekunde. Das Ergebnis sollen beeindruckende Super-Zeitlupenaufnahmen sein. Einerseits bietet die FINEPIX HS10 eine ganze Reihe an fortschrittlichen Automatik-Funktionen, die das Fotografieren einfacher machen. Andererseits verfügt die HS10 aber auch über manuelle oder halb-automatische Modi. Direkte Wahltasten für Einstellungen wie ISO, Weißabgleich oder Fokus sind an die Bedienung einer D-SLR-Kamera angelehnt. Das große Modus-Wahlrad, der manuelle Zoomring, das hochauflösende, schwenkbare LC-Display und die griffige Oberflächenstruktur sollen die HS10 gar wie eine digitale Spiegelreflexkamera wirken lassen - nur deutlich kompakter.
Energielieferant für die HS10 sind vier AA Batterien, mit denen bis zu 700 Fotos möglich sein sollen (bei Verwendung von NiMh Akkus).
Zusätzlich zu den vielen manuellen Einstellmöglichkeiten verfügt die HS10 über weitere hilfreiche Funktionen wie z.B. eine laut Fuji ultra schnelle Gesichtserkennung, einen intelligenten Blitz, eine automatische Rote-Augen-Korrektur und einen Dynamikumfang bis zu 400%. Erleichtert wird das Fotografieren außerdem durch einen Sensor am elektronischen Sucher. Dieser schaltet automatisch vom LCD auf den elektronischen Sucher um, wenn sich das Auge des Fotografen dem Sucher nähert. Genauso wird wieder das LCD aktiviert, wenn sich der Fotograf vom Sucher entfernt. Spontane Schnappschüsse gelingen so noch einfacher und schneller.
Die Finepix HS10 mit den Abmessungen 130,6 (B) × 90,7 (H) × 126 (T) mm und einem Gewicht von rund 634g (ohne Akkus) soll in der Farbe Schwarz im April 2010 in den Handel kommen und 429,- Euro kosten.
Datenblatt:
Das Datenblatt zur Fujifilm Finepix HS10 können Sie im PDF-Format hier bei Digiklix.de herunterladen: Fujifilm Finepix HS10 (Datenblatt PDF) (mit freundlicher Genehmigung der FUJIFILM Electronic Imaging Europe GmbH)
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Februar 2nd, 2010 at 3:54 pm
Eine interessante Kamera die Fuji da vorgestellt hat. Was mich jedoch abschreckt ist der Einsatz von AA-Batterien bzw. Akkus. Man hört zwar immer wieder das Argument das AA-Batterien überall erhältlich sind, für mich gehört in eine solche Kamera allerdings ein leistungsstarker Akku. Ich habe früher einmal die Minolta Dimage 7i genutzt, die ebenfalls vier AA-Akkus als Stromversorgung benötigte. Ich darf garnicht mehr an die grausame Fummelei bspw. im Winter denken, die es war die Akkus zu tauschen. Da ist schnell mal ein Akku runtergefallen oder man hat ihn falsch eingesetzt. Darauf kann ich gern verzichten! Ganz zu schweigen von der Laderei der Akkus, da hat man ja gut und gern mal 12stück davon, die immer geladen werden müssen, oftmals habe ich im eifer des Gefechts leere Akkus in die Tasche gesteckt in der auch noch volle gleichen Typs waren etc. Tatsächlich ein Grund für mich diese Kamera nicht zu kaufen, schade
Februar 2nd, 2010 at 7:03 pm
Also die HS10 kann gut und gerne meine nächste Fuji sein. Ich habe bisher die S7000 und die S9600 aber die HS10 könnte die Krönung werden.
Dabei setze ich gerade auf die Stromversorgung mit AA-Akkus. Die sind jederzeit kurzfristig und verhältnismäßig preiswert zu beschaffen und 2 Sätze reichen mir für jede Excursion. Meine Erfahrungen mit Lithium-Akkus waren nicht so toll, daher ist die AA-Akku-Lösung - im Gegensatz zu Dir - für mich ein entscheidender Kaufgrund!
Februar 2nd, 2010 at 8:45 pm
Ich bin ebenfalls kein Fan der normalen AA-Batterien, allerdings wäre es für mich kein Grund diese Kamera nicht zu kaufen. Ich denke wenn man ein Paar eneloop´s einsetzt wird man nur in den seltensten Fällen auf die Reserveakkus zurückgreifen müssen. Selbst wenn bspw. NUR 500 Fotos mit einem Akkusatz möglich sind, sollte man selten in die Verlegenheit kommen die Akkus unter widrigen Bedingungen wechseln zu müssen. Darüber hinaus eine Kamera die mir gut gefallen könnte.
Babs
Februar 3rd, 2010 at 2:16 am
Nä is klar, hier wird darüber diskutiert welche Energiequelle zum Einsatz kommt, statt sich einmal zu Fragen welche Unsinnige Brennweite hier angeboten wird! Man lässt es sich auf der Zunge zergehen Vierundzwanzig bis Ziebenhundertzwanzig bezogen auf das 35mm Format, die spinnen doch die Römer, oder? Kein Mensch bräuchte eine SLR mehr wenn man dem glauben schenkt.
Februar 5th, 2010 at 9:52 am
Ich muss sagen wenn die Linse einigermaßen Verzerrungsfrei arbeitet bin ich mehr als beeindruckt. Die lichtsstärke ist auf die Brennweite bezogen sehr tauglich, Fuji hat ENDLICH ne mech. Bildstabilisierung eingesetzt (Danke!) und die Verwendung von AA´s ist besser als alles andere da NUR hier Kapazitäten erreicht werden die schon Richtung 3Ah gehen. Mir ist keine proprietäre Zelle bekannt die da auch nur annähernd hinkommt. Zudem ist das bissle höhere Gewicht sicher kein Nachteil bei der Brennweite. Alleine die Dedizierten Buttons für z.b. ISO und das vermutlich dafür nutzbare Rechte Wählrad sind schlicht genial und SLR-Like. Wenn die IQ noch gut ist dann ist die Kamera ein echter Anwärter ..;-) Danke Fuji !
Februar 10th, 2010 at 6:53 pm
Wenn ich höre welchen Aufwand z.B. Canon treibt, damit nur keine anderen Akkus verwendet werden können als die eigenen, ist das schon ein Grund diese Kamera zu wählen.
Zudem habe ich viele Geräte auf das AA- Format abgestimmt (Wecker, Radio, GPS,…), so dass es sich im Urlaub lohnt ein kleines Ladegerät mitzunehmen.
Was ich gerne hätte wären maximal 8 MPixel, dafür aber weniger Bildrauschen und größere Geschwindigkeit und vor Allem ein lichtstarkes Objektiv.
Ich habe immer noch meine alte Olympus 4040C und schon viele Bilder von neuen Kameras damit verglichen, aber überzeugend genug für eine Neuanschaffung war leider noch keine.
April 1st, 2010 at 9:30 am
In unserem 4-Personen-Haushalt kursieren irrsinnig viele Geräte: Handys, Kameras, Uhren, Funkthermometer, die Waage, Spielzeug etc. etc.
In den vergangenen Jahren habe ich kaum noch Steckdosen gefunden für all die verschiedenen notwendigen Ladegeräte. Ich habe nach und nach so viel ich konnte auf AA umgestellt. Inzwischen werden nur noch Geräte gekeuft, die mit AA oder AAA - Akkus betrieben werden.
Auch Kameras (ca. 6 davon im gesamten Haushalt) werden danach ausgewählt.
So bin ich 2007 bei der damals allseits hochgelobten Fuji finepix s6500fd gelandet. Wenn die HS10 bei der Bildqualität mithalten kann - und danach sehen die bereits im Internet zu findenden Bilder in ausländischen Foren aus - dann wird die Kamera angeschafft.
April 1st, 2010 at 2:02 pm
Hi,
nach dem ich Besitzer einer Finepix S6500FD bin und mir jetzt eine DSLR kaufen wollte, werde ich die neue HS10 auf jeden Fall in die engere Wahl einbeziehen.
Könnte mir vorstellen das ich von der DSLR wieder abrücke wenn ich mir diese beeindruckenden Leistungsdaten ansehe. Zu meinen Vorkomentatoren: Leistungsfähige AA Akkus gibt es von Eneloop (SANYO). Die besten Akkus der Welt!!!
Und im Falle von leeren Akkus sind AA an jeder Ecke zu bekommen, ist auf jeden Fall ein schlagkräftiges Argument!!! Spezialakkus bei dieser Kamera wären auf jeden Fall der falsche Weg. Mich freut´s
Juli 11th, 2010 at 11:24 pm
Hier darüber zu diskutieren, ob nun diese extreme Brennweite verzerrungsfrei arbeitet oder nicht ist für mich nicht entscheidend, oder ob nun AA-Batterien verwendet werden. Klar ist, dass diese Kamera mit 1/2.3 Sensor eine schlechte Bildqualität garantiert, vor allem gemessen an Modellen die bisher auf dem Markt sind. Will heissen: Der Kunde wird hier mit einigen specials wie HD-Video-Aufnahme, Low-Light-Mode oder Panorama-Funktion etc. gelockt. Die eigentliche Qualität einer Kamera, nämlich ein scharfes, unverwaschenes hochqualitatives Bild bei Weitwinkel ist nicht gegeben. Schade Fuji, dass hier auf ein 30x Zoom (xD) gesetzt wird, das Wesentliche auf der Strecke bleibt… Und dafür 400Euro