Gehe zu: Suche, Navigation oder Hauptinhalt.

powershot-g11_w200_tcm83-666083Die neue PowerShot G11 (10 Megapixel) soll für eine profigerechte Leistungsklasse im Kompakt-Format stehen. Das Nachfolgemodell der PowerShot G10 ist mit vielen neuen Funktionen ausgestattet und will mit doppeltem Rauschreduzierungssystem für exzellente Fotos auch bei schlechten Lichtbedingungen sorgen. Das dreh- und schwenkbare LC-Display (2,8 Zoll) mit 461.000 Bildpunkten Auflösung soll bei ungewöhnlichen Aufnahmepositionen hilfreich sein. Und die Möglichkeit Aufnahmen im RAW-Format anzufertigen runden die Profi-Ambitionen ab.

Wichtiges, äußeres Detail der PowerShot G11 soll das PureColor-II-Vari-Angle-LC-Display sein. Es hat einen weiten Betrachtungswinkel, ist mit 7,1 Zentimetern (2,8 Zoll) groß dimensioniert und mit 461.000 Bildpunkten hochauflösend und optimiert für die Bildwiedergabe und -vorschau. Das dreh- und schwenkbare Display erleichtert die Bildkomposition und Aufnahmen aus ungewöhnlichen Aufnahmepositionen. Das Canon-Weitwinkelobjektiv mit 5-fach optischem Zoom (28 – 140 mm äquivalent zum Kleinbildformat) und optischem Bildstabilisator (IS) soll durch gestochen scharfe Abbildungen überzeugen.

powershot-g11-fslDas doppelte Rauschreduzierungssystem

Die Kamera arbeitet mit einem neuen Verfahren zur Rauschunterdrückung. Canons doppeltes Rauschreduzierungssystem kombiniert einen hoch lichtempfindlichen Bildsensor mit der erweiterten Bildverarbeitungstechnologie des DIGIC-4-Bildprozessors. Die Pixel des Sensors sind größer dimensioniert und nehmen eine größere Lichtmenge auf. Dadurch hat der Bildsensor auch eine leicht reduzierte Pixelzahl. Durch die Vergrößerung der Aufnahmefläche des einzelnen Pixels und die Reduzierung des Pixelabstands will Canon eine deutliche Reduzierung des Bildrauschens erzielt haben, die dem Einsatz von zwei ISO-Stufen entspricht. Dies hat eine Optimierung der Bildqualität speziell bei schlechten Lichtbedingungen zur Folge. Die PowerShot G11 mit dem doppelten Rauschreduzierungssystem ermöglicht hoch auflösende Bilder mit einer ISO-Empfindlichkeit bis ISO 3.200.

powershot-g11-bckDie Bildverarbeitungstechnologie des Canon-Prozessors DIGIC 4 umfasst eine optimierte i-Contrast-Technologie, die den Kontrast in zu dunklen Bildbereichen anpasst, ohne dass helle Bildpartien davon berührt werden. i-Contrast ist ideal bei schwierigen Lichtverhältnissen mit großen Helligkeitsunterschieden. Dies ist vorteilhaft, wenn die Motive im Wechselspiel von Licht und Schatten liegen. Der neue Aufnahmemodus Low Light empfiehlt sich bei Innenaufnahmen oder allgemein bei schwacher Beleuchtung. In diesem Modus wird die Auflösung reduziert, indem jeweils 2 mal 2 Pixel zusammengefasst werden. Das Ergebnis sind Aufnahmen mit 2,5–Megapixel Auflösung und sehr geringem Bildrauschen bei ISO-Einstellung mit bis zu ISO 12.800.

Die PowerShot G11 hat einen integrierten Neutralgraufilter zur Reduzierung der Lichtmenge um drei Blendenstufen, um zum Beispiel mit älteren sehr hellen Studioblitzanlagen fotografieren zu können oder um auch bei ausreichend Licht bewusst eine Bewegungsunschärfe zu realisieren. Auch eine Funktion zur Feinabstimmung des Weißabgleichs ist verfügbar: Damit können Fotografen besser auf Unterschiede zwischen natürlichem und künstlichem Licht reagieren, etwa Farbtonabweichungen bei unterschiedlichen künstlichen Lichtquellen. Diese Anpassung erfolgt in der Kamera, erspart Arbeit bei der nachträglichen Bildbearbeitung und eröffnet damit viele kreative Einsatzmöglichkeiten.

powershot-g11-frt-lcdAutomatik für Komfort

Dank Automatik-Modus kann auch mit der PowerShot G11 ganz bequem fotografiert werden. Die Scene-Detection-Technologie analysiert das Motiv hinsichtlich Gesichter, Entfernung, Helligkeit, Farbe und nun auch Bewegung. Aus 22 gespeicherten Aufnahmesituationen wählt die Kamera dann automatisch die am besten geeigneten Einstellungen. Der Servo AF/AE wird aktiviert, um eine geeignete Schärfe und Belichtung sicherzustellen. Im Quick-Shot-Aufnahmemodus wird die Bildkomposition über den optischen Sucher vorgenommen, so dass der CCD-Sensor der Kamera permanent zum Fokussieren und zur Belichtungssteuerung genutzt wird. Dies minimiert die kurze Auslöseverzögerung dann noch einmal erheblich.

Vielseitiges Zubehör soll die kreativen Möglichkeiten und Aufnahmeoptionen erweitern. Über den Zubehörschuh ist die PowerShot G11 mit den Speedlite Blitzgeräten 220EX, 270EX, 430EX, 430EX II, 580 EX und 580EX II, dem Makro-Twinblitzgerät MT-24EX, der Makro-Ringblitzleuchte MR-14EX und dem Speedlite-Auslöser ST-E2 kompatibel. Im Handel sind desweiteren optional eine Speedlite-Halteschiene und der Fernauslöser RS-60E3 erhältlich. Unterwasserfotografen können die PowerShot G11 mit dem spezialgefertigten Unterwassergehäuse WP-DC34 für den Einsatz bis 40 Meter Tauchtiefe kombinieren. Die PowerShot G11 soll im Oktober 2009 für 589,- Euro in den Handel kommen.

Canon PowerShot G11
Effektive Auflösung 10,0 Millionen Pixel
Sensor 1/1,7-Zoll CCD-Sensor
Objektiv 6,1-30,5 mm (äquivalent zu KB: 28-140 mm) 1:2,8-4,5, 5fach optisch; ca. 4fach digital Safety-Zoom! oder digitaler Telekonverter ca. 1,4fach oder 2,3fach,
Monitor Dreh- und schwenkbares 7,1 cm (2,8 Zoll) PureColor LCD II (TFT), ca. 461.000 Bildpunkte
Interner Speicher/Speichermedien SD, SDHC, MMC, MMCplus, HC MMCplus
Bildstabilisator Ja
ISO Empfindlichkeit AUTO, 80, 100, 200, 400, 800, 1.600, 3.200
Serienbild Geschwindigkeit bis zu 1,1 B/s6, AF: bis zu 0,7 B/s6, LV: bis zu 0,8 B/s6 (bis die Speicherkarte voll ist
Anschlüsse Hi-Speed-USB, HDMI-Ministecker
Audio-/Videoausgang (PAL/NTSC)
Stromversorgung Lithium-Ionen-Akku NB-7L (mit Ladegerät im Lieferumfang enthalten), Netzadapter ACK-DC50, Akkuladegerät CB-2LZE
Abmessungen ca. 112,1 x 76,2 x 48,3 mm
Gewicht ca. 355 g (ohne Batterien)
Alle Angaben ohne Gewähr

Ihren XING-Kontakten zeigen

2 Kommentare zu diesem Beitrag

  1. bergehr:

    Eigentlich oll die G-Serie ja die Alternative zu einer DSLR sein. Aber bei den Ausmaßen, da würd ichüberlegen ob ne DSLR doch nicht praktischer ist.

    Was ich überhaupt nicht leiden kann ist diese Displayklappe, die die Kamera NOCH dicker und unförmiger macht.

    Die Lösung die Ricoh mit der GRDIII bietet, find ich besser. Display ist fest, dafür aber qualitativ hochwertig und blickwinkelfest.

    So bleibt die Kamera das als was sie angepriesen wird: Kompakt.

    Die G11 ist das leider nicht :(

  2. Detmar:

    Nicht jede Kompakte muss ultrakompakt sein. Und im ausgeschalteten Zustand ist die G11 auch trotz des Klappdisplays noch deutlich kompakter als eine DSLR, wenn man nicht gerade ein Pancake sein Eigen nennt. In die Jeans passt sie vielleicht nicht, in die Jackentasche aber sicherlich. Als immer-dabei-Kamera allemal tauglicher als meine DSLR.
    Der Vorteil des Klapp-/Schwenkdisplays ist allerdings nicht zu unterschätzen. In vielen Situationen kommt ein fest verbautes LCD, egal welchen Blickwinkel es bietet, nicht an die Möglichkeiten eines beweglichen heran.
    Sollten höhere ISOs wirklich wie beworben nutzbarer sein als bei anderen Kompaktkameras, dann wird sich diese Kamera verkaufen. Wenn der Straßenpreis einigermaßen gesunken ist.
    Und das Bedienkonzept der G10/G11 finde ich persönlich einfach klasse. Ohne eine der Kameras zu besitzen. Bei der G10 war ich schon am überlegen. Wegen des Megapickelwahns habe ich darauf verzichtet. Jetzt, da die Auflösung gesunken ist und meine A710is als kompakte Zweitkamera leider defekt, könnte ich schwach werden. Mal sehen wie die ersten Tests ausfallen.

Beitrag kommentieren