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g1a_front.jpgPanasonic ist Vorreiter und bringt mit der Lumix DMC-G1 die erste Kamera auf den Markt, welche auf dem kürzlich von Olympus und Panasonic vorgestellten Micro Four Thirds Standard basiert. Als Fulltime Live View-Systemkamera mit Wechselobjektiven, bezeichnet Panasonic die DMC-G1, die dem Nutzer die Bildqualität einer Systemkamera, kombiniert mit der Mobilität und dem Komfort einer Kompakten bringen soll. Im Kit mit einem 14-45mm Objektiv soll die DMC-G1 Anfang November für 749,- Euro in den Handel kommen.

Pressemitteilung Panasonic:

Hamburg, September 2008 – Kreative Ideen und innovative Technologien: Lumix Kompaktkameras setzen seit langem die Trends am Digitalfotomarkt und geben den Takt für bessere und benutzerfreundlichere Produkte vor. Jetzt zündet Panasonic die nächste Stufe und revolutioniert die Fotografie mit einem grundlegend neuen Ansatz für digitale Systemkameras und Wechselobjektive: Die Lumix DMC-G1 ist das weltweit erste Modell des neuen Micro Four Thirds System Standards, und sie ist die erste Fulltime Live View-Systemkamera mit Wechselobjektiven. Die Bildqualität einer Systemkamera, kombiniert mit der Mobilität und dem Komfort einer Kompakten: Mit der Lumix DMC-G1 schlägt Panasonic ein neues Kapitel in der Geschichte der anspruchsvollen Fotografie auf. Nie zuvor war kreatives Fotografieren auf technisch höchstem Niveau benutzerfreundlicher und mobiler: Die ultrakompakte Lumix DMC-G1 macht Schluss mit dem Argument, dass digitale SLRs schwer, sperrig und umständlich zu bedienen seien.

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Mit gerade einmal 385 Gramm (Gehäuse) wiegt der neue Star im Lumix-Programm kaum mehr als eine gut ausgestattete Kompaktkamera und hat dabei die Power einer SLR. Neue Akzente setzen die drei Farbvarianten Schwarz, Rot und Nachtblau – sie beweisen, dass anspruchsvolle Fototechnik nicht zwangsläufig in nüchternem Dunkelgrau daherkommen muss.

Zusammen mit den ebenfalls außergewöhnlich kompakten und leichten Wechselobjektiven des Lumix G Micro Systems verkörpert die photokina-Sensation 2008 ein grundlegend renoviertes Systemkamera-Konzept, das neue Zielgruppen ebenso begeistern wird wie eingefleischte SLR-Fotografen oder Benutzer von Kompaktkameras, die auf der Suche nach Topleistung auf kleinstem Raum sind.

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Erstklassige Bildergebnisse liefern der Four Thirds 12,1 Megapixel Live MOS Sensor mit Ultraschallstaubschutzsystem und Panasonics neuer Bildprozessor Venus Engine HD. Ultimativen Komfort garantiert das erste Fulltime Live View Konzept, bestehend aus dem extrem flexiblen 3-Zoll-LCD-Display und dem neuartigen höchstauflösenden elektronischen Sucher (EVF), beide mit nahezu 100 Prozent Bildfeldabdeckung. Der Fotograf sieht im Sucher endlich exakt das Bild, das auf der Karte landet, auf Wunsch mit Einblendung aller wichtigen Aufnahmeinformationen und natürlich mit Belichtungs- und Weißabgleich in Echtzeit. Außerdem vermittelt das dreh- und schwenkbare 3-Zoll-LCD maximale Bewegungsfreiheit für die Motivgestaltung.

Die Neukonzeption eines elektronischen Suchers auf dem Niveau professioneller Videokameras macht das Lumix G Micro System unabhängig vom klassischem Reflexspiegel und dem voluminösen Spiegelkasten. Dadurch schrumpft nicht nur das Gehäuse – vor allem die neuen Objektive erreichen ein nie gekanntes Maß an Kompaktheit bei gesteigerten Abbildungsleistungen. Schon das Standardzoom zur Lumix DMC-G1, das Lumix G Vario 14-45 mm/F3,5-5,6 Asph./O.I.S., ist trotz seines universellen Brennweitenbereichs kaum größer als ein klassisches 50 mm-Objektiv.

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Die Lumix DMC-G1 im Detail:

1. Micro Four Thirds: Kleiner, besser, kompatibel
Die Lumix DMC-G1 ist Teil des neuen Micro Four Thirds System Standards. Micro Four Thirds greift die hohe Bildqualität des klassischen Four Thirds Standards auf und erweitert das für die digitale Fotografie konzipierte System um einen neuen Formfaktor: extreme Kompaktheit. Durch den Wegfall des sperrigen Spiegelkastens konnte beispielsweise das Auflagemaß (Abstand Bajonett – Sensor) von 40 Millimeter auf 20 Millimeter reduziert werden. Das Resultat sind kleinere Kameragehäuse und drastisch reduzierte Objektiv-Abmessungen, vor allem im Weitwinkel- und Superzoombereich. Der in seiner Größe unveränderte Four Thirds Bildsensor garantiert trotz der Miniaturisierung des Systems gleich bleibend hohe Bildqualität.

g1k_slant.jpgNeben den neuen, ultrakompakten Micro Four Thirds-Objektiven können Fotografen mithilfe eines Adapters auch auf das große Wechselobjektivsystem des klassischen Four Thirds Standards zurückgreifen.* Derzeit bieten verschiedene Hersteller zusammen mehr als 30 Modelle mit Brennweiten zwischen 14 und 1.600 Millimeter (bezogen aufs Kleinbildformat) an. Panasonic selbst wird seine Palette an Micro Four Thirds-Objektiven kontinuierlich ausbauen und schon in Kürze neue Modelle präsentieren.

2. Live MOS und Venus Engine HD: Doppelte Power für professionelle Qualität
Der neu entwickelte 12,1-Megapixel Live MOS Sensor der Lumix DMC-G1 kombiniert perfekte Abbildungsleistung mit niedrigem Stromverbrauch. Dank extrem schneller Auslesung des Sensorsignals liefert er zudem hochauflösende Fulltime Live View-Informationen mit einer Wiederholfrequenz von 60 Bildern pro Sekunde an den EVF und das schwenkbare LC-Display. „What you see is what you get“ – endlich trifft diese Aussage uneingeschränkt auch auf die digitale Systemkamera-Fotografie zu. Eigens für das Lumix G Micro System entwickelt: Panasonics leistungsfähigster Bildprozessor, Venus Engine HD. Dank getrennter Auslesung der Helligkeits- und Farbinformationen vom Sensor reduziert Venus Engine HD das Farb- und Helligkeitsrauschen auf ein extrem niedriges Niveau, selbst bei hohen ISO-Werten. Optimal auf den Live MOS-Sensor abgestimmt, liefert Venus Engine HD hochaufgelöste Bilder mit außerordentlicher Präzision.

Die Bildqualität beeinträchtigenden Staub und Schmutz verhindert das Staubschutzsystem der Lumix DMC-G1. Dazu sitzt vor dem Live MOS-Sensor ein Ultraschall-Staubfilter, der mit rund 50.000 Schwingungen pro Sekunde auch kleinste Partikel abschüttelt.


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11 Kommentare zu diesem Beitrag

  1. Redaktion Digiklix.de:

    Mein erster Gedanke dazu:

    Lumix DMC – G1

    Abmessungen, Gewicht und Preis ink. Objektiv:

    124 x 83,6 x 45,2mm, 385g, 749,- Euro

    Olympus E-420

    Abmessungen, Gewicht und Preis ink. Objektiv/e:

    129,5 x 91 x 53 mm, 380g, ca. 500 Euro (inkl. zwei Objektive)

  2. Alexor:

    Sieht geil aus, finde nur schade dass der Stabilisator nicht im Gehäuse integriert ist. der schwenkbare 3″ Monitor ist der Hammer.
    Hoffentlich gibt es den auch bei Olympus MFT Kameras.

  3. Redaktion Digiklix.de:

    >>>Hoffentlich gibt es den auch bei Olympus MFT Kameras.<<<

    Die werden nicht lang auf sich warten lassen…

  4. Fligga:

    Ähm…

    Das soll die neue FT-micro ->KOMPAKTE sein??

    Was sucht der Sucher da?
    Was such der klapper-klapper-Display da?

    OK. Bis jetzt könnt ich nur weinen, weil ich so stark auf das FT-micro sytem gehofft habe.

    ABER! Ichhabe auch gesagt, dass es zu schön wäre um wahr zu werden.

    Und so ist es auch gekommen.

    Bleibt zu hoffen, dass sehr bald tatsächlich noch ein kompaktkamera-ähnliches Modell raus kommt.

    Das kanns ja nicht gewesen sein.

  5. amadeus:

    Nicht mehr als ein Spielzeug mit den Kit-Objektiven.
    Lichtstärke 3,5-5,6 bei einem umgerechnet 28-90er?
    Ist ja wohl mehr als mau. Eine ernstzunehmende Kamera mit ebensolchen Objektiven wäre mir lieber gewesen als ein “schickes rot” oder ein “nachtblau” Gehäuse wählen zu können.
    Allein dies zeigt, dass die Zielgruppe wohl eher die Knipser sind, die mit Angaben wie Lichtstärke oder Anfangsblende eh nix anfangen können. Auch der Einsatz von Tiefenschärfeveränderung dürfte bei einem 4/3 großen bzw. eher kleinen Sensor und diesen Objektivwerten schwierig werden….. Schade, hätte mir mehr erwartet…..

  6. Alexor:

    Wer bitte schön braucht eine Kamera ohne Sucher und ohne Display?
    Was hast du den überhaupt erwartet?
    Ohne klapp-Display würde ich mir so eine Kamera gar nicht kaufen.
    Und der EVF wird neue Maßstäbe setzen (1,4 Megapixel)
    Dann sind wohl die meisten DSLRs “Spielzeuge”, denn Kitobjektive haben selten höhere Lichtstärke als 3,5.
    Außerdem lassen sich mit einem Adapter schon vorhandene 4/3 Objektive verwenden. Und wenn es jemanden gibt, den die Schärfentiefe einer 4/3 Kamera nicht zufriedenstellt, der wird sich eher eine FF-Kamera kaufen.
    Ich wollte schon immer eine kompakte Kamera mit großen Sensor und guter Bildqualität. Auch wenn ich dadurch zum “Knipser” werde. Die “Profis” können ja nach wie vor ihre kilo-schwere Ausrüstung mit sich herumschleppen und mit dem Spiegelgeklapper den anderen auf die Nerven gehen.

  7. amadeus:

    Ja, gehe gerne anderen mit einem konventionellen Spiegelschlag auf die Nerven, finde es klingt einfach gut – besser als diese elektronischen Pieper – ist aber Geschmackssache.
    Würde auch die Verwendung von anderen – zweifelsohne guten – 4/3 Objektiven leider eher skeptisch sehen, denn bei diesen funktioniert der Autofokus an dieser Kamera wohl nicht (mehr). Sofern kein Kontrast-AF unterstützt wird, was die wenigsten am Markt vorhandenen Objektive tun, bleibt nur manuelles fokussieren – und das nervt nun wirklich – und zwar mich – oder eben das schwächliche Kit-Objektiv.
    Bleibe dabei, dass mir das Konzept fraglich erscheint:
    Für eine “immer-dabei-Jackentaschenkamera” doch zu groß, für eine “all-in-one”-Bridge oder Kompakt oder sonst was Allround-Kamera zu wenig Zoom und für professionelle Ansprüche zu wenig und zu schlechte einsatzfähige Objektive.
    Auch ist der Größen- und Gewichtsunterschied zur klassischen 4/3 SLR z.B. Olympus E420 (gibt es da überhaupt einen?) nicht wert, ein neues System auf den Markt werfen zu wollen – riecht doch stark nach Marketinggründen ……….

  8. Redaktion Digiklix.de:

    @amadeus

    bezüglich Olympus E-420, siehe den ersten Kommentar. Mein erster Gedanke war eben: Wirklich kleiner und leichter ist diese Panasonic nicht…

    Meine persönliche Meinung zu dieser Kamera, wie sie sich auf dem Papier präsentiert;

    Sie ist mir zu groß, ich hätte etwas kleineres erwartet. Sie gefällt vom Design her nicht, ist mir zu verspielt. Irgendwie fehlt mir da “Wertigkeit”. Rein technisch hat sie einiges zu bieten, Klappdisplay brauch ich persönlich nicht, hätte sie keins, hätte aber jeder danach geschrieen. Der elektronische Sucher verspricht einen guten Durchblick. Alles andere, vor allem Bildqualität und Rauschverhalten, wird sich zeigen. Das Konzept Four Thirds Micro hat meiner Ansicht nach durchaus Potenzial sich zu etablieren und ich bin gespannt, was Olympus, wahrscheinlich noch vor der photokina vorstellen wird.

    Eine Kamera mit dieser Technik, die mir auch zusagt, könnte ich mir durchaus als die klassische “immer dabei” vorstellen. Wobei bspw. eine Olympus E-420 diesem Konzept ja auch schon sehr nahe kommt und ich momentan diese bzw. das Nachfolgemodell bevorzugen würde…

  9. Alexor:

    Auch wenn die neue Lumix nicht wirklich kleiner ist als die E420, würde ich eher die DMC-G1 kaufen. Der EVF-Sucher ist grösser und bietet gegenüber den klassischen optischen Sucher jede menge Vorteile. Auch das Klapp- und Dreh-Display ist in manchen Situationen sehr hilfreich. Das Design könnte etwas besser ausfallen, die Oberflächen sehen zu glatt aus. Bin mal gespannt wie die sich anfühlt. Was mir noch fehlt, ist die drahtlose Blitzsteuerung, werde wohl auf Olympus MFT-Kameras warten.

  10. Redaktion Digiklix.de:

    >Der EVF-Sucher ist grösser und bietet gegenüber den klassischen optischen Sucher jede menge Vorteile.

    Mir wäre jetzt nicht ein Vorteil gegenüber einem optischen Sucher bewusst… Liegt aber vielleicht an meiner Art zu Fotografieren und ist zudem Geschmackssache. Ich will durch den Sucher sehn, was ich fotografiere und das möglichst in Echtzeit, hell und bei nahezu 100% Bildfeldeckung +/- ein paar Prozent sind verschmerzbar. Statusinformationen brauche ich in der Regel übers Display keine.

    > Auch das Klapp- und Dreh-Display ist in manchen Situationen sehr hilfreich.

    Kann durchaus sein. Persönlich kann ich drauf verzichten. Ich leg mich bei bspw. Makroaufnahmen lieber auf den Boden, als via Display zu erahnen was da auf die Speicherkarte gelangt.

    > Das Design könnte etwas besser ausfallen, die Oberflächen sehen zu glatt aus. Bin mal gespannt wie die sich anfühlt. Was mir noch fehlt, ist die drahtlose Blitzsteuerung, werde wohl auf Olympus MFT-Kameras warten.

    Ja, dieses rein optisch “glatte” stört mich auch. Ich werde sie nächste Woche mal in die Hand nehmen, glaube aber kaum das sie mich dann mehr überzeugen kann als jetzt.

    Was die E420 anbelangt. Die liegt gut in der Hand, macht gute Fotos und kostet mit zwei Objektiven rund 250,- Euro weniger als die Panasonic. Das sind für mich schon schlagkräftige Argumente. Persönlich würde ich zum aktuellen Zeitpunkt jedem, der eine recht kleine aber leistungsfähige Kamera sucht diese Olympus empfehlen. Wenns auch etwas größer sein darf, gibts ja einige Alternativen…

  11. rippe:

    ….schade – entspricht keiner meiner Erwartungen – der absolute Brüller ist der Kontrastautofocus – na danke!

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