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zoo_digiklix_5.jpgAm Speicher nicht Sparen

Nicht zuletzt ist es sinnvoll auch dem Speicher Beachtung zu schenken. Um Tiere in interessanten Bewegungsabläufen oder auch in witzigen Momenten einzufangen, müssen Sie den Finger schon mal auf dem Abzug halten, also Serienbilder schießen. Hier kommen einige Megabyte an Daten zusammen. Zeit die Fotos auf der Kamera zu sichten bleibt in der Regel nicht. Sinnvoll ist diese Vorgehensweise eben so wenig, denn wirklich beurteilen können Sie die Qualität der Fotos nur auf dem heimischen Monitor. Sie müssen also viel Speicherplatz einplanen und eine entsprechend große Speicherkarte oder mehrere zur Verfügung haben. Eine Alternative ist ein Imagetank –also eine portable Festplatte mit Kartenleser – auf die Sie ihre Speicherkarte bei Bedarf entleeren können.

zoo_digiklix_6.jpgStrategien für gelungene Fotos

Tiger und Löwen üben auf die meisten Zoo-Fotografen die größte Anziehung aus. Nicht zu unrecht, es handelt sich um sehr imposante Tiere. Nehmen Sie aber bewusst auch andere, unscheinbare Tiergruppen in Ihr Aufnahmeportofolio mit auf. Wenn Sie sich in einschlägigen Fotocommunitys umschauen, werden Sie feststellen, dass Löwen und Tiger Fotos – zum Teil auch sehr gute – zu finden sind wie Sand am Meer. Natürlich kann es sein, dass Sie noch bessere Fotos machen als andere Fotografen, doch behalten Sie im Hinterkopf das gute Tierfotos nichts mit dem abgelichteten Tier zu tun haben und wagen Sie sich ruhig auch an nicht so “populäre” Tiere wie Tiger und Löwen es sind heran. zoo_digiklix_7.jpgEine große Herausforderung, die bei gutem Gelingen auch Anerkennung zur Folge hat, ist es eher unscheinbare Tiere interessant abzulichten. Tiere, die sich nicht durch besondere Farbmerkmale oder andere “schöne” optische Charakteristiken hervorheben, gilt es in einem besonderen, vielleicht für diese Tierart typischen, Moment abzulichten, um den Betrachter des Fotos zu begeistern. Das kann eine bestimmte Bewegung sein, der direkte Blick in die Kamera um die Augen des Tiers hervorzuheben, oder ein Vogel im Flug, statt irgendwo sitzend auf einem Ast.

zoo_digiklix_8.jpgEines ist grundsätzlich zu vermeiden, an einem Tag durch den Zoo zu gehen und an jedem Gehege ein paar Schnappschüsse zu machen. Mit dieser Strategie gelingen Ihnen vielleicht ein paar nette Zufallstreffer, mehr aber nicht. Daher ist es sinnvoll sich einen Plan zu machen. Vielleicht verschaffen Sie sich bei einer Tour durch den Zoo erst einmal einen Überblick. Eine solche “Planungstour” können Sie durchaus auch mit einem Familienausflug verbinden. Machen Sie sich dann einen groben Plan, welche Tiere Sie fotografieren wollen. Sinnvoll ist es zunächst 3-4 Gattungen in eine Fototour einzuplanen, so bleibt Ihnen genug Zeit vor jedem Gehege um unterschiedliche Situationen einfangen zu können. Sinnvoll ist es auch sich im Vorfeld z.B. über die Fütterungszeiten zu erkundigen, viele Tiere sind kurz vor der Fütterung am aktivsten. Sehr interessant kann es auch sein, wenn Tiere gerade Nachwuchs bekommen haben. Empfehlenswert sind hier Gespräche mit Tierpflegern, die in der Regel sehr auskunftsfreudig sind und gerne auch einmal aus dem Nähkästchen plaudern. Viele Zoos informieren auch auf Ihren Internetseiten über Fütterungszeiten und besondere Ereignisse. Grundsätzlich gilt, wer sich auf die Fototour vorbereitet, wird mehr Erfolg haben, als der Jenige, der auf gut Glück in den Zoo geht. (Text und Fotos: Gordon Hölsken)

Teil 2 dieser Artikelserie finden Sie HIER bei digiklix.de.


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