Mit einem lichtstarken Leica DC Vario-Summicron Objektiv 2,0-2,8, welches eine Anfangsbrennweite von 24mm (entsprechend Kleinbild) liefert und dessen Zoom bis 60mm Brennweite reicht so wie einem verhältnismäßig großem Sensor, bringt Panasonic eine sehr spezielle Kamera auf den Markt, die ihre Liebhaber erst einmal finden muss bzw. finden wird.
Update 19.09.08: Wir testen die Lumix DMC-LX3, erste Testfotos finden Sie HIER.
Ein durchdachtes manuelles Bedienkonzept und optionale Ausbaumöglichkeiten sollen dem anspruchsvollen Anwender eine in der Kompaktklasse, laut Panasonic, einzigartige Qualität bieten. Das neue Objektiv wurde besonders auf gleichmäßig hohe Schärfe bis in die Bildecken und minimale Verzeichnung hin gerechnet. Der verbaute 1/1,63“-CCD-Bildsensor mit 10 Megapixel-Auflösung soll den Anspruch auf höchste Bildqualität bei Kompaktkameras untermauern.
Der Sensor ist rund 45% größer als in den meisten Kompaktkameras und soll größere, lichtempfindlichere Pixel mit weniger Rauschen für eine höhere Dynamik ermöglichen. Die LX3 bietet die Möglichkeit im RAW-Format aufzuzeichnen, was für ambitionierte Fotografen durchaus interessant sein kann. Je nach Aufnahme- oder Wiedergabesituation kann die LX3 Fotos in allen 3 Formaten (4:3/3:2/16:9) aufnehmen. Durch die Sensor-Größe ist es dabei möglich, den vollen 24mm Weitwinkel beizubehalten. Der LCD-Bildschirm im klassischen analogen 3:2-Seitenverhältnis bietet mit 7,6 cm und 430.000 Pixeln eine ausreichende Größe und soll scharfe Bilder beim Anvisieren und Sichten der Aufnahmen garantieren.
Die „Intelligente Automatik“ wurde weiter perfektioniert. Die Gesichtserkennung erfasst auch Gesichter von der Seite, AF-Tracking verfolgt anvisierte Motive auch in ihrer Bewegung durchs Bildfeld. Ein Film-Modus stellt 6 verschiedene Farb-Charakteristika und 3 monochrome Varianten bereit. Mit der Mehrfachbelichtungs-möglichkeit können bis zu drei Aufnahmen überlagert werden.
Optionales Zubehör erweitert den Einsatzspielraum der Lumix LX3 zusätzlich. Ein Adapter erlaubt die Verwendung eines Weitwinkel-Konverters, der die Brennweite auf eindrucksvolle 18mm Super-Weitwinkel verkürzt, sowie von Polarisations- oder Neutral-Grau-Filter zur Anpassung an besondere Aufnahmebedingungen. Ein aufsteckbarer optischer Sucher mit 24mm-Leuchtrahmen sorgt für klassischen Durchblick. Die LX3 ist zudem mit einem Blitzschuh für aufsteckbare Kompakt-Blitzgeräte ausgerüstet. Auch für Fotos im HDTV-Format und HD-Videos mit 1.280 x 720p bei 24 B/s ist die LX3 gerüstet.
Die Lumix LX3 bietet nicht nur vielfältige manuelle Einstellmöglichkeiten, sondern auch zahlreiche Automatikfunktionen, die das Fotografieren erleichtern sollen. Eine zentrale Rolle spielt der „Intelligent Auto“-Modus (iA). Dabei werden zahlreiche Einzelfunktionen je nach Aufnahmebedingungen automatisch motivgerecht kombiniert. Dabei handelt es sich um den Bildstabilisator O.I.S., die automatische ISO-Steuerung, die Gesichtserkennung, den automatischen Kontrastausgleich und die automatische Motivprogrammwahl. Die LX3 bietet 23 Motivprogramme, darunter die neuen Modi „Lochkamera“ und „Filmkorn“, die Bilder mit den entsprechenden „analogen“ Filmeffekten liefern. Die tatsächlichen Effekte der Motivprogramme lassen sich vor der Aufnahme auf dem LCD-Monitor betrachten.
Die Panasonic Lumix DMC-LX3 wird ab August in Silber oder Schwarz für ca. 549,- Euro im Handel erhältlich sein.




Juli 23rd, 2008 at 1:29 am
Die Kamera sieht ja aus wie eine Lokomotive!
:D
lol!
Naja, auf jeden Fall sind die f/2.0 für eine “Kompakte” sehr beeindruckend, keine Frage.
Allerdings ist sie nicht gerade eine “immer dabei”.
Als Liebhaber des Fuji-Super-CCDs und Besitzer der FinePix F100fd, die mir echte 12MP Auflösung bietet (hab ich irgendwo gelesen, sehe ich aber auch selbst an den Fotos), hoffe ich es kommt in Zukunft etwas von FUJI in der Richtung.
August 11th, 2008 at 1:02 am
Hmm, ich glaub du bist auch nicht die Zielgruppe, hehe
Als Spiegelreflex-Nutzerin freue ich mich schon riesig auf diese Camera als eine Immerdabei und auch das Design finde ich angenehm professionell anmutend.
Und wenn sie jetzt auch noch hält was die Werte versprechen, dann ist das endlich eine Kamera auf die schon viele gewartet haben, die zum Glück nicht ins Unendliche Pixel erhöht - wer braucht so große Dateien?!? - , sondern endlich die Qualität
..und dazu auch noch unheimlich viele Extra´s bietet wie der gute Weitwinkel, die hohe lichtstärke (die ich das letzte mal nur bei einer G2 gesehen habe und das ist lange her), die Formate, kein unnötiger Sucher, phantastisches Display, sehr guter Stabilisator, gutes “intelligente Automatik”-Konzept (inklusive Iso), nette Spielereien mit der Filmfarbe und sogar Gesichtserkennung von der Seite, sowie eine große Auswahl an Zubehör, wo sogar ein Polfilter dazugehört, klasse!
Was mir persönlich noch fehlt - aber vielleicht und hoffentlich kommt das noch - ein Unterwassergehäuse wie bei der TZ5.
Und ein bißchen mehr Tele wäre schön gewesen, um auch gute Portraitaufnahmen mit Tiefenunschärfe schießen zu können, aber mal sehen, vielleicht reicht auch schon die offene Blende
Freu mich schon sehr, hoffentlich ist die bald mal lieferbar!
November 23rd, 2008 at 9:21 pm
Unterwassergehäuse kommt von UK-Germany. Alles in Aluminium. Kostet ein Vermögen (ca. 1200 EUR). Schade eigentlich, aber vielleicht findet sich ja ein anderer Hersteller und macht’s günstiger!
November 24th, 2008 at 12:17 am
Boah, das ist ja mal ein unfairer Preis, unglaublich! Also ich hab die Lumix wieder zurückgegeben und mir jetzt die G10 von Canon statt dessen geholt, deren UW-Case kostet ca 190 Eur und die Bildqualität der G10 fand ich sogar ebenfalls besser, dazu hat sie so viel Tele, dass man auch schön Portraitaufnahmen mit ein wenig Unschärfe hinkriegt, das hat die Lumix leider nicht hingekriegt.
Den entscheidenden Punkt fand ich aber die Farben, die Lumix hat irgendwie eine starke Tendenz in der Automatik ziemlich kühle Farben aufzunehmen, so dass es bei sonnigem Wetter immer noch ein wenig grau wirkte, und auch die Farbeinstellungen waren nie so perfekt, immer gabs nen unangenehm wirkenden Farbstich, habe am Ende nur noch mit dem manuellen weißabgleich der Lumix gearbeitet, aber das ist ganz schön umständlich.. Und das Display hatte ne starke Schwäche Rottöne wirklichkeitsgetreu darzustellen, was mich sehr genervt hat, da jede Nase immer wie eine Schnupfnase aussah, also ein leichtes Orange-rot wurde auf dem Display gleich zu dunkel pink-rot.. Ich hätt mich darüber immer nur geärgert, daher hab ich auf der Photokina die G10 ausprobiert, habe mit Canon nur gute Erfahrungen in Bezug auf Farben gemacht.. Und ja, sie ist einfach perfekt! Sie ist unglaublich vielseitig und flexibel, hat einen wundervollen Bediencomfort, hat keinen nervigen Deckel den man erst abziehen muss, sondern braucht eben nur eine Hand zum anmachen-knipsen-ausmachen und macht sogar in der Automatik perfekt belichtete und farbgetreue Fotos - sie begeistert mich immer wieder aufs neue.. Einziger Wehrmutstropfen: Sie ist etwas größer als die Lumix und startet mit Blende 2.8 statt mit 2.0, aber das störte mich bisher wider Erwarten nicht, im dunkeln kommt man durch den Iso+Stabi oder durch den sehr gut ausbalancierten Blitz immer noch überall hin.
Liebe Grüße
Karo
November 28th, 2008 at 11:33 am
Also letzte Reviews der G10 zeigen, dass die LX3 eigentlich die bessere Wahl ist (mal auf dpreview.com schauen). Aber wer damit Tauchen will, wird wohl oder übel eher die G10 nehmen. Seufz!