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produkte1.jpgKleine Gegenstände kann man genau so in Szene setzen, wie man es mit größeren Dingen oder Menschen in einem Fotostudio macht. Um kleine Gegenstände bzw. Produkte professionell ablichten zu können, holt man sie ins „Makro-Studio“. Dazu ein wenig Aufnahme Know-how, ein bisschen Bildbearbeitung und schon kann man Aussagekräftige Fotos präsentieren, die einen professionellen Charakter haben, die helfen können Produkte besser zu verkaufen oder die sich verkaufen lassen.

Produktfotos sind gefragt, sei es bei Stockagenturen oder in diversen Internetshops, so wie für Auktionen. Gut gemachte Produktfotos lassen sich auch gut verkaufen oder helfen entscheidend dabei ein Produkt besser zu verkaufen. Wer diese Absicht gar nicht hat, möchte vielleicht Makrofotos von kleinen Gegenständen, Stillleben oder Tabletopaufnahmen realisieren. Egal was Sie im kleinen Rahmen fotografieren möchten, es gelingt Ihnen am besten, wenn Sie die kleinen Gegenstände in ein „Makro-Studio“ holen.

produkte2_digiklix.jpgBereits ein einfaches weißes Blatt Papier oder besser noch Karton, lässt sich als „Ministudio“ für kleine Gegenstände verwenden. Von dieser einfachen Lösung bis hin zum professionellen Makrostudio geben wir Ihnen in dieser Artikelserie Informationen und Tipps an die Hand, mit denen Sie gelegentlich oder auch häufiger -bspw. auch für Internetauktionen oder ähnliches- kleine Gegenstände groß herauskommen lassen können. Darüber hinaus geben wir Ihnen ein paar Tipps für die Bildnachbearbeitung, mittels derer Sie Ihre Fotos noch deutlich aufwerten können.

Übrigens benötigen Sie hierfür nicht einmal zwingend eine hochwertige Kamera. Derartige Fotos gelingen mit ein wenig Know-how und den richtigen Hilfsmitteln auch mit der Kompaktkamera.

Makrostudio in fünf Minuten

Um sehr kleine Dinge wie beispielsweise Münzen, Figuren etc. zu Fotografieren, benötigen Sie neben Ihrer Kamera im Grunde nur einen geeigneten Hintergrund der sich schnell mit einem Blatt Papier oder besser mit einem Karton aus dem Schreibwarenhandel herstellen lässt. Fotografieren Sie von schräg oben, reicht es aus, diesen Hintergrund auf einen Tisch zu legen. Wollen Sie den Gegenstand von vorne ablichten, empfiehlt es sich Papier oder Pappe so zu platzieren, dass eine Hohlkehle entsteht. Sie können bspw. einen Tisch an die Wand schieben und die Pappe mit Klebeband an der Wand und am Tisch befestigen oder Sie stellen einen stabilen Gegenstand, bspw. ein Buch, auf den Tisch und befestigen Pappe oder Papier am Buch und am Tisch. Je nach dem welchen Makrobereich Ihre Kamera anbietet, können Sie mit einer solchen „Konstruktion“ sogar auf ein Stativ verzichten und Ihre Kamera einfach auf den Tisch stellen.

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Auch Pflanzen lassen sich im “Makrostudio” bequemer in Szene setzen, als dies in freier Natur möglich ist.

Beleuchtungsvarianten

Flexibler ist man allerdings mit einem herkömmlichen Stativ, welches man vor dem Tisch platziert. Auch Tischstative sind geeignet, jedoch ermöglichen Sie beim beschriebenen Aufbau oft nur den schrägen Blick von oben auf einen Gegenstand. Als Beleuchtung für dieses „Tischstudio“ kommt die Deckenlampe in Frage, wenn sie hell genug ist und/oder eine Schreibtischlampe, eine Taschenlampe etc. Wer für professionelles Licht sorgen möchte, dass bspw. eine schattenfreie Ausleuchtung oder die Freistellung des Gegenstandes ermöglicht, kann die Szenerie mit einem handelsüblichen Baustrahler ausleuchten. Nutzt man zusätzlich noch eine weiße Pappe oder eine Styroporplatte als Reflektor, kann man mit einem solchen Aufbau sehr gelungene Makrofotos schießen und das nicht nur mit einer DSLR-Kamera.

Steht für die Aufnahme genügend Licht zur Verfügung und ist das Objekt unbeweglich, lassen sich auch mit den allermeisten Kompaktkameras, die einen Makromodus anbieten, ansehnliche Aufnahmen produzieren. Im Grunde hat man mit dem oben beschriebenen Aufbau bereits ein “Fotostudio” im kleinen Rahmen realisiert, welches sich im Weiteren noch perfektionieren lässt.

(Abbildung Einstieg: BIG ready-to-go, Foto: Brenner Fotoversand)


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1 Kommentar zu diesem Beitrag

  1. rippe:

    Das Kofferstudio von BIG mag auf den ersten Blick ein verlockendes Angebot sein, jedoch kann es in der Praxis leider nicht überzeugen. Die Verarbeitungsqualität ist miserabel, billiger Alu-Koffer, der sich bei häufigem gebrauch verzieht, die Befestigung der Hohlkehe hat den Namen “Befestigung” nicht verdient, die Lampenfassungen lösen sich ebenfalls sehr schnell und der Preis ist für das was geboten wird absolut überzogen.
    Würde man die verbauten Teile einzeln kaufen und mit etwas handwerklichem Geschick selbst zusammenbauen, bekommt man das gleiche (oder besseres) zum halben Preis.

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