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manfrotto_modo1_ein.jpgDas neue Ministativ “modopocket 797” von Manfrotto ist nur 6 mm hoch (zusammengeklappt), hat eine Breite von 35 mm und ein Packmaß von 65 mm, womit es in wirklich jede Tasche passen sollte. Es soll für Kompaktkameras bis zu einem Gewicht von 500g geeignet sein. Wir wollten wissen ob diese „Konstruktion“ praxistauglich ist.

Als Stativ ist das “modopocket” von Manfrotto zusammengeklappt nicht gleich zu identifizieren. manfrotto_modo3.jpgDas neue Taschenstativ wiegt 200g, besteht aus einer Metall-Legierung und lässt sich mittels einer ¼-Zoll-Kameraschraube unter jede handelsübliche Kompaktkamera schrauben und kann dort auch verbleiben, bis es benötigt wird. Durch die geringe Größe stört es nicht und bei Bedarf werden die “Stativbeine” - zwei Seitenausleger - einfach ausgeklappt. Manfrotto hat dem „modopoket“ zusätzlich ein Stativgewinde spendiert, sodass man es samt Kamera auch auf anderen Stativen befestigen kann.

manfrotto_modo1.jpg

Um das Stativ auf den Mittelpunkt der Kamera auszurichten, kann die Kameraschraube um etwa 18mm verschoben werden. Für einen festen Halt zwischen Kamera und modopocket sorgt ein Gummiring. Ob auf dem Tisch, einer Mauer, dem Autodach, einem Stromkasten oder sonst wo, kann das “modopocket” platziert und mit seinen einstellbaren “Kufen” ausgerichtet werden. manfrotto_modo4.jpgDas kleine „Stativ“ bietet im Gegensatz zu kleinen Dreibein-Tischstativen konstruktionsbedingt einen stabileren und sichereren Stand. Gummifüße sorgen dafür, dass das Stativ auf glatten Oberflächen nicht wegrutscht. Zudem lässt sich ebenfalls im Vergleich zu herkömmlichen Tischstativen ein niedrigerer Standpunkt erzielen, was bei vielen Tabletopaufnahmen praktisch sein kann.

Manfrotto empfiehlt das modopoket für Kameras mit einem Gewicht von bis zu 500g. Wir haben in der Praxis einige Kompaktkameras wie bspw. eine Ricoh Caplio R7, eine Panasonic DMC FX9 und eine Nikon P5100 mit dem „modopocket“ problemlos stabilisiert. Auch eine Olympus SP 560UZ kam zum Einsatz. Auch diese Kamera mit einem Gewicht von rund 450g konnte das modopocket selbst mit voll ausgefahrenem Objektiv einwandfrei und sicher stabilisieren. Praktisch kann das modopocket zudem als „Ständer“ für einen Slaveblitz sein.

manfrotto_modo2.jpgFazit

Mit dem „modopocket“ liefert Manfrotto eine sehr kompakte und vor allem in der Praxis durchaus brauchbare und nützliche Lösung, um mit geeigneten Kompaktkameras bei ungünstigen Lichtverhältnissen fotografieren zu können. Praktisch vor allem, dass das modopocket an der Kamera verbleiben kann und bei Bedarf sofort einsatzbereit ist. Der empfohlene Verkaufspreis von 24,99 Euro ist in Anbetracht der guten Verarbeitungsqualität und des Nutzwertes durchaus angemessen. Wir können das modopocket für jeden Kompaktkamerabesitzer empfehlen. (Text und Fotos Gordon Hölsken/www.digiklix.de)

Tipp:
Manfrotto bietet das „modopocket“ in Kombination mit dem All-in-one Stativ “Modo 785B” bis zum 31. Mai 2008 zum Aktionspreis von 74,95 Euro an. (Digiklix.de berichtete)


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