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326010_diaduplik_kamera.jpgDias zu digitalisieren ist mühsam und zeitaufwändig. Schnell und einfach soll es mit dem Dörr Digital Diaduplikator gelingen, eine entsprechende Kamera vorausgesetzt. Der Digital-Diaduplikator wird in das Filtergewinde des Objektivs der Digitalkamera oder eines Camcorders geschraubt. Dörr gibt auch gleich Tipps für die Anwendung des Diaduplikators.

Ist der Duplikator mit seinem 52mm Anschlussgewinde oder einem der mitgelieferten Anschlussringe für 37, 55, 58 und 62mm vor das Objektiv geschraubt, muss das Dia mittels Diaschieber vor dem Objektiv positioniert werden. Laut Dörr brauchen Sie nun nur noch die korrekte Belichtung und den korrekten Bildausschnitt wählen und auslösen - fertig.

326010_dia_duplikator.jpgAls Lichtquelle soll sich am besten eine Dörr Leuchtplatte eignen. Alternativ können Sie auch ein Blitzgerät verwenden, welches entfesselt ausgelöst werden kann. Tageslicht ist aufgrund starker Schwankungen bei Helligkeit und Farbtemperatur nur bedingt empfehlenswert. Bestandteil des Diaduplikators ist eine achromatische Macrolinse mit 10 Dptr. und 52mm Anschlussgewinde. Diese soll sich an Ihrer Kamera auch separat als Nah- bzw. Macrolinse verwenden lassen. Der Dörr Digital Diaduplikator kostet 109,- Euro.

Dörr nennt folgende Eckdaten:

• Anschlussgewinde 52mm, Anschlussringe für 37, 55, 58 und 62mm sind im Lieferumfang
• zur Verwendung an digitelen SLR- und Kompaktkameras sowie an Camcordern
• inklusive Diaschieber für 2 KB Dias mit maximal 3mm Stärke
• Digitalisieren von Negativstreifen mit DÖRR-Negativschiene (als Zubehör erhältlich)
• Lichtquelle: DÖRR Leuchtplatte, Blitzgerät (entfesselt), Kunst- oder Tageslicht
• Diffusorscheibe - lässt sich einfach entfernen (empfohlen bei Verwendung von DÖRR Leuchtplatte)
• inklusive achromatischer Macrolinse mit 10 Dptr. und Mehrschichtvergütung, kann auch separat verwendet werden
• Diahalter nach allen Seiten justierbar

Tipps von Dörr zur Anwendung:

- um die Wölbung bei ungerahmten Dias auszugleichen empfehlen wir eine etwas größere Tiefenschärfe - z.B. mit Blende 11
- für eine randlose Erfassung des gesamten 24×36mm Dias ist eine Kleinbild-Brennweite von ca. 110mm erforderlich. Mit größeren Brennweiten können Sie Ausschnitte aufnehmen
- Die Diffusorscheibe des Diaduplikators schluckt viel Licht, ist aber erforderlich um keine Details der Umgebung mit abzubilden. Bei der Verwendung einer DÖRR-Leuchtplatte als Lichtquelle kann die Diffusorscheibe entfernt werden.
- Für die diashow am TV Gerät empfehlen wir mit etwa der gleichen Auflösung zu digitalisieren wie Ihr TV Gerät wiedergeben kann. Je nach Gerätetyp liegt diese zwischen 0,4 Mio. Pixeln bei einfachen geräten und 2,5Mio. Pixeln bei Full HD Geräten
- Selbst bei ordnungsgemäßer Lagerung bleichen die Farbstoffe von Dias und Negativen im Laufe der Zeit aus. Sie werden blasser und bekommen Farbstiche. Das Digitalisieren Ihrer Dias und Negative sollten Sie deshalb nicht zu lange verschieben.
- Die meisten Bildbearbeitungsprogramme können ein digitalisiertes Negativ Farbstich frei in ein Positiv umwandeln

Weiterführende externe Links:
www.doerrfoto.de



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2 Kommentare zu diesem Beitrag

  1. Günter Bruns:

    Kann Ihr Diaduplikator mit Canon 400 D und Tamronobjektiv 18-250 mm, Filter 62 mm verwendet werden?

    Freundliche Grüße, Günter Bruns

  2. Redaktion Digiklix.de:

    Hallo Herr Bruns,

    das ist nicht “unser” Diaduplikator, wir haben ihn hier nur vorgestellt. Der Duplikator ist von Doerr, siehe weiterführende Links.

    Wenn ich es richtig sehe, sollte die Kombination theoretisch funktionieren. Ein 62mm Anschlussring ist im Lieferumfang enthalten und eine Brennweite von etwa 110mm stellt Ihr Objektiv auch zur Verfügung.

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