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open_tube_digiklixde2.jpgWer nur gelegentlich Makroaufnahmen oder bspw. Produktfotos für Internetauktionen oder ähnliches fotografieren möchte, scheut in der Regel die Ausgabe für einen speziellen Fototisch mit Hohlkehle. Kaiser bietet mit dem Open Tube 2 eine sehr kostengünstige Lösung an. Der kleine Fototisch von Kaiser kostet rund 15,- Euro, ist komplett aus Pappe und muss zusammengebaut werden, dabei ist er stabiler als es zunächst den Anschein hat und er ist absolut praxistauglich.

Der Open Tube 2 besteht aus insgesamt vier Pappteilen, die in einer flachen Verpackung geliefert werden. In sechs Schritten wird auf dem Deckblatt der Verpackung beschrieben, wie der Kaiser Open Tube 2 zusammengebaut wird. Die Beschreibung ist leicht verständlich und der Zusammenbau, Dank der gut vorbereiteten Pappteile, sehr einfach. anleitung_open_tube_digiklixde.jpgWer keine zwei linken Hände hat, sollte den Open Tube in rund 10 Minuten fertig vor sich stehen haben. Der Zusammenbau erfolgt gänzlich ohne Hilfsmittel. Kleber, Klebeband oder ähnliches wird nicht benötigt. Einzig die Aufnahmefläche wird zum Abschluss der Montage mit Doppelklebeband, welches bereits an entsprechender Stelle angebracht ist, fixiert.

Nach der Montage waren wir überrascht: Der Open Tube 2 macht keineswegs einen instabilen Eindruck, wie man es in Anbetracht des Materials vielleicht vermuten würde, im Gegenteil der Pappfototisch präsentiert sich recht stabil und man muss keine Angst haben auch etwas schwerere Gegenstände auf ihm zu platzieren oder die Konstruktion zu behandeln wie ein rohes Ei.

open_tube_digiklixde1.jpgPraxistauglich

Vom Design her ist der Open Tube 2 seinem großen Bruder Open Tube 1 (Metallkonstruktion) nachempfunden. Er ist mit den Abmessungen 50 x 30 x 43 cm zwar deutlich kleiner, bietet durch die Open Tube Bauform aber die gleichen Vorzüge wie der Open Tube 1. Das Open Tube Konzept ist auf optimale Hintergrundbedingungen ausgelegt. Wie der Name schon sagt, orientiert sich die Kontur an der Form einer offenen Röhre, der Hintergrund ist gleichmäßig gekrümmt und setzt sich am Boden als ebene Fläche fort. Gleichzeitig verbreitert er sich von vorne nach hinten und orientiert sich damit an der Perspektive des Aufnahmeobjektives. Dadurch wird eine gleichmäßige Ausleuchtung der auf dem Tisch platzierten Objekte erzielt.

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Damit Sie eine Vorstellung von der Größe des Open Tube bekommen, haben wir hier einmal zwei Gegenstände auf dem Aufnahmetisch platziert.

Tipp: Ist der Open Tube einmal zusammengebaut, bietet es sich an ihn in dieser Form zu belassen. Es wäre theoretisch möglich ihn wieder zusammenzulegen und erneut aufzubauen, allerdings wird er das nicht häufiger als zwei, drei Male unbeschadet überstehen. Was man alternativ machen könnte, um den Aufnahmetisch besser verstauen zu können, ist die Aufnahmefläche nicht mit Doppelklebeband, sondern mit einem Klettband zu fixieren, so das sie sich bei Bedarf abnehmen lässt.

Fazit

Der Open Tube 2 ist durchaus praxistauglich und stabiler, als es das verwendete Material vermuten lässt. Wer gelegentlich kleine Dinge z.B. für E-Bay Auktionen Fotografieren, oder im Tabletop-Bereich Experimentieren möchte ist mit dem Open Tube 2 sehr gut beraten und belasten erfreulicherweise sein Portemonnaie nicht all zu sehr. Dieser Aufnahmetisch ist jedem provisorischen Aufbau auf dem heimischen Küchentisch vorzuziehen. Die Ausleuchtung der Objekte gelingt bereits mit einem kamerainternen Blitz recht gut. Noch bessere Ergebnisse erzielt man mit einem externen Blitz der bspw. rückwärtig gegen die Decke gerichtet ist. Verzichtet man auf das Blitzen kann man bspw. mit zwei herkömmlichen Halogenlampen arbeiten, um das Objekt auszuleuchten. Die Bauform des Open Tube lässt dabei sogar kreative Beleuchtungsvarianten zu. (gh/www.digiklix.de/Abbildungen: Kaiser Foto-Technik/gh)



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