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kinder14_digiklixde_ein.jpgZu den häufigsten Fotomotiven zählen Kinder. In vielen Fällen wird eine Digitalkamera hauptsächlich aus dem Grund angeschafft, das Aufwachsen der eigenen Sprösslinge zu dokumentieren. Schaut man sich um, werden im Bereich der Kinderfotografie leider oft Fehler gemacht, die leicht vermeidbar wären. Wir wollen Ihnen auch in diesem zweiten Teil der Serie ein paar Tipps und Tricks geben, die helfen sollen Fehler zu vermeiden und bessere Aufnahmen zu machen.

Hier finden Sie den ersten Teil “Kinder fotografieren – So gelingen Ihnen ausdrucksstarke Kinderfotos”

Das “Tageslichtstudio” nutzen

Die meisten Lichtsituationen die man in einem Studio künstlich erzeugen kann, lassen sich auch mit bzw. bei Tageslicht umsetzen. Hat man kein Studio zur Verfügung, gelingen in der Regel „outdoor“ die besten Aufnahmen. Und wer meint, es macht nur Sinn bei schönem Wetter nach draußen zu gehen um zu Fotografieren, der liegt falsch. Das Licht bei Regenwetter ist für das Fotografieren von Portraits hervorragend geeignet und ein bewölkter Himmel kommt den Hauttönen entgegen. kinder9_digiklixde.jpgDas gedämpfte, weiche Licht lässt Gesichter zart und weich erscheinen. Farben werden unter diesen Bedingungen nicht kräftig wiedergegeben, Sie erzielen eher ansehnliche Pastelltöne. Sind die Lichtverhältnisse zu schlecht oder das Gesicht liegt im Schatten können Sie den Blitz zum Aufhellen des Gesichtes einsetzen.

Tipp: Bietet Ihre Kamera die Möglichkeit an, verringern Sie beim Aufhellblitzen die Blitzleistung.

Ist das Wetter schön, ist die beste Zeit zum Fotografieren der Morgen oder der Abend. In der Mittagszeit ist das Licht durch die hoch stehende Sonne hart und wirft auch harte Schatten. Wollen Sie unter diesen Bedingungen fotografieren, verwenden Sie den Blitz zum Aufhellen oder suchen Sie sich ein halbschattiges Plätzchen zum Fotografieren aus.

Tipp: Im Profibereich wird beim Fotografieren mit Reflektoren gearbeitet, die das Licht dort hinlenken, wo der Fotograf es haben möchte. Es lassen sich bestimmte Stellen im Bild aufhellen, betonen etc. Sie können sich einen einfachen Reflektor selber basteln, in dem Sie einen stabilen Bogen Karton einfach mit Alufolie „überziehen“. Auch ein größerer weißer Karton oder eine Styroporplatte kann als Reflektor genutzt werden. Der Kauf eines Reflektors kann sich lohnen, wenn Sie häufiger Portraits fotografieren. Reflektoren, die eine silberne und eine goldene Seite haben, sind z.B. bei www.studioexpress.de ab ca. 15,- Euro erhältlich. (Siehe auch: Tipp: Faltreflektor für die Fototasche)

kinder10_digiklixde.jpgVermeiden sie an sonnigen Tagen, dass Ihre kleinen Modelle direkt in die Sonne schauen, Sie als Fotograf die Sonne also im Rücken haben. Die größte Ausstrahlung bei Kinderfotos und von Portraits im Allgemeinen geht von den Augen aus. Müssen Ihre Modelle die Augen zu kneifen oder dauernd blinzeln, weil sie geblendet werden, ist das Ergebnis nicht überzeugend. Fällt das Licht seitlich ein, hat dies zur Folge, dass das Portrait plastischer erscheint, weil eine Gesichtshälfte leicht abgedunkelt wird. Der Nachteil hierbei ist der, dass die Hautstruktur „härter“ abgezeichnet wird und Hautunreinheiten deutlicher zum Vorschein treten. Um dem entgegenzuwirken, hilft ein Aufhellblitz oder das Lenken des Lichtes mittels Reflektor. Beim Blitzen sollten Sie je nach Blitzleistung nicht zu nah an das Model herangehen bzw. die Blitzleistung reduzieren, um die natürliche Lichtwirkung zu erhalten.


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4 Kommentare zu diesem Beitrag

  1. Kerstin:

    Toller Artikel und vor allem sehr schöne Fotos. Werde versuchen bei meinen nächsten Fotos ein paar Tipps umzusetzen.

    Kerstin

  2. Tam:

    Kann ich mich nur anschließen, sehr schöne Fotos und gute Tipps.

    Tam

  3. Andrey:

    Das tollste ist das erste Bild, einfach Klasse! :)

  4. Rolf:

    Tolle Kinderfotos zeigen Sie hier, Hut ab!

    Und ein paar Tipps habe ich auch noch mitgenommen, obwohl ich schon gut 40 Jahre Fotografiere (Schule, Kindergarten, Studio)

    Schöne Grüße Rolf

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