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Schon rein äußerlich will die K20D mit ihrem hochwertig verarbeiteten, staubdichten und spritzwassergeschützten Gehäuse, professionelle Leistung Demonstrieren. Das Herzstück der Kamera ist der neu gestaltete CMOS-Sensor mit einer effektiven Auflösung von 14,6 Megapixeln, der trotz höchster Auflösung nur ein extrem geringes Rauschverhalten zeigen soll. Zudem bietet die K20D nun Live-View, einen größeren Monitor und eine Blitzsynchronbuchse für Studio-Blitzanlagen, um nur einige Verbesserungen gegenüber dem Vorgängermodell zu nennen.
Ein weiteres Novum der K20D soll das Pixelmapping sein, das ausgefallene Pixel interpoliert und somit störende „weiße Flecken“ in der Darstellung vermeidet. Diese Funktion wird durch eine Kameraautomatik vorgenommen, lästige Werkstattaufenthalte sollen sich so verhindern lassen.
Ein integrierter Staubschutz soll verhindern, dass Staubpartikel den Sensor verunreinigen. Dieses aus zwei Faktoren bestehende System beinhaltet eine spezielle Beschichtung des Low-Pass-Filters, die staubabweisend ist, sowie eine Funktion, die den Staub durch Vibration regelrecht abschüttelt – und zwar beim Einschalten oder per manueller Zuschaltung. Die entfernten Staubpartikel werden im Bodenbereich des Sensors gesammelt. Da ein solches System physikalisch begründet nur begrenzte Zeit zuverlässig arbeitet, wurde ein zusätzliches Warnsystem integriert. Mit der Funktion „Dust Alert“ erhält man ein seitenrichtiges Abbild des Sensors, das genau anzeigt, wo sich Staub auf dem Sensor befindet.
Profigerechte Details
Laut Pentax wurde die K20D Aufgrund vielfacher Forderung durch Fotografen und Handel mit einer feineren Komprimierungsstufe ausgestattet. Es stehen nun 4 JPEG-Komprimierungsstufen zur Verfügung, diese sollen im Ergebnis für noch detailreichere Bilder sorgen. Höchst relevant für Spezialisten: die Kamera speichert Dateien als JPEG oder RAW – je nach Einstellung aber auch JPEG und RAW gleichzeitig. Dabei kann zwischen dem Pentax RAW-Format „PEF” und dem Adobe-Photoshop-Format „DNG” gewählt werden. Auf Tastendruck kann das Dateiformat verändert und die Reihenfolge individuell festgelegt werden. Wie schon die K10D verfügt auch das neue Pentax Spitzenmodell über den opto-magnetischen 3D-Sensor, einem System zur Bildstabilisierung im Kameragehäuse („Shake Reduction”-System).
Veränderungen gegenüber Vorgängermodell(K10D):
• 14,6 Megapixel (effektiv)
• 2,7’’ Monitor mit einer Auflösung von 230.000 Dots
• Live View
• Empfindlichkeit ISO 100 bis ISO 6400
• Custom Image mit 4 Farbprofilen
• 36 programmierbare Custom-Funktionen
• Blitzsynchronbuchse für Studio-Blitzanlagen
• Bildfolge im Burst-Mode mit 20 Bildern/Sekunde
• Feinere Abstufung im JPEG-Format
• Weißabgleich mit Reihenfunktion
Die K20D arbeitet mit einem 11-Punkt-Autofokus mit 9 Kreuzsensoren (SAFOX VIII), der AF ist frei justierbar. Mit der Funktion „AF-Adjustment“ kann jedes Objektiv speziell optimiert werden, oder auf Wunsch alle Objektive um einen bestimmten, frei einstellbaren, Faktor korrigiert werden. Front- oder Backfocus-Probleme sollen damit der Vergangenheit angehören. Der helle Prismensucher bietet ein Sichtfeld von 95 %. Die Mattscheibe ist austauschbar – weitere Mattscheiben sind optional erhältlich. Auf dem 2,7’’ großen Monitor mit 230.000 Dots Auflösung lässt sich die Bildqualität zuverlässig überprüfen. Zur Beurteilung kritischer Bildbereiche lässt die Lupe eine 32fache Vergrößerung zu. Zur besseren Übersicht kann das Bild geteilt werden. Der Text lässt sich auf 150% vergrößern. Die Preview-Option gestattet eine Kontrolle von Bildkomposition und Belichtungseinstellung vor der eigentlichen Aufnahme, was speziell bei Nacht- und Serienaufnahmen unnötige Probeaufnahmen vermeidet. Dabei soll diese digitale Bildvorschau gegenüber der K10D deutlich verbessert worden sein. Es können nun alle Aufnahmeparameter anhand der elektronischen Vorschau verändert werden, mit der K20D kann diese Vorschau jetzt auch abgespeichert werden.
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