Gehe zu: Suche, Navigation oder Hauptinhalt.

ricoh_caplio_r7_oben.jpgBildqualität

Kurz und schmerzlos: Die Bildqualität der Caplio R7 ist gut und entspricht dem Durchschnitt. Trotz neuem Bildverarbeitungsprozessor, den Ricoh der R7 spendiert hat, sollte man ISO-Einstellungen über ISO200 bis maximal ISO400 vermeiden, denn das Bildrauschen fällt in dem Fall unschön auf. Auch die Einstellung „ISO Auto“, welche die Einstellungen 400-800 und1600ISO anbietet, sollte man in de Regel nicht über ISO 400 einstellen. Sicher sind auch mit höheren ISO-Werten Fotos möglich welche man im Format 9x13cm durchaus noch ausdrucken bzw. ausbelichten kann, doch die beste Bildqualität lässt sich bei ISO 64 erzielen. Bedingt durch die geringe Lichtstärke, in der Weitwinkeleinstellung f3,3 und im Telebereich f5,2, benötigt die R7 trotz Bildstabilisator viel Licht für verwacklungsfreie Aufnahmen, insbesondere im Telebereich, wenn ISO 64 eingestellt ricoh_caplio_r7_rueck.jpgist. Wie viele andere Kompaktkameras in dieser Klasse auch, ist die R7 somit eine ideale „Schönwetterkamera“. Bei schlechteren Lichtverhältnissen wird das Fotografieren schwieriger, wenn man kein Stativ, oder den Blitz verwendet. Der eingebaute Blitz reicht aus, um kleine Räume noch gut auszuleuchten und überstrahlt bspw. Gesichter auch nicht, wenn der Abstand zu einer Person relativ gering ist. Es bieten sich zudem die Einstellungen „Auto“, „Blitz aus“, „Rote Augen Reduzierung“, „Slow“ und „Soft“ an, um die Blitzintensität bzw. Funktionalität steuern zu können. Das es bei einer Anfangsbrennweite von umgerechnet 28mm nicht ohne Vetzeichnungen geht, selbst wenn bei der Entwicklung eines Objektivs viel Aufwand betrieben wird ist klar. Fotografiert man mit der R7 beispielsweise eine Backsteinmauer oder etwas ähnliches, fällt eine starke tonnenförmige Verzeichnung auf. Bei typischen Landschaftsaufnahmen fällt dies jedoch kaum ins Gewicht. Fallen die Verzeichnungen doch einmal stärker auf, z.B. bei Fotos von Gebäuden, kann man Abbildungsfehler softwaretechnisch korrigieren. Im mittleren Brennweitenbereich so wie in Telestellung fallen Verzeichnungen bei typischen Fotos kaum ins Gewicht. Fotos werden bereits in der Kamera so aufbereitet, dass man sie kaum Nachbearbeiten muss bzw. auch nicht Nachbearbeiten sollte, da beispielsweise in der Kamera schon stark nachgeschärft wird. Das ist selbst dann der Fall, wenn die Einstellungen in der Kamera auf das Mindestmaß reduziert werden.

Fazit

Die Ricoh Caplio R7 produziert qualitativ gute, druckfertige Fotos, was von einer solchen Kamera in der Regel auch erwartet wird. Wer dennoch ein gewisses Potenzial zur Nachbearbeitung haben möchte, stellt die Schärfe auf „Soft“ ein und wählt bei der Intensität „Neutral“ aus. Die Caplio R7 kann durch ihre Ausstattung und insbesondere durch den 7,1fachen Zoombereich mit echtem Weitwinkel punkten. Ansonsten bringt sie in Ihrer Klasse durchschnittliche, zeitgemäße Leistungen mit. Wer eine sehr kompakte Kamera mit großem Zoombereich, einem optischen Bildstabilisator und vielen Einstellungsmöglichkeiten sucht, dabei auf die vollständig manuelle Steuerung und auf den Einsatz hoher ISO-Werte verzichten kann, der sollte die Ricoh Caplio R7 durchaus in seine engere Wahl ziehen. (Gordon Hölsken/Digiklix.de)

Technische Daten zur Ricoh Caplio R7 finden Sie bei Digiklix.de hier


Seiten: 1 2 3

Ihren XING-Kontakten zeigen

2 Kommentare zu diesem Beitrag

  1. D. Müller:

    Erstmal Danke für den angenehm ausgewogen und objektiv geschriebenen Test der “Ricoh Caplio R7″! Denn oftmals wird bei dieser Cam-Serie aufgrund leichter Schwächen (die im übrigen Fabrikate anderer Hersteller auch haben) das Teil zu unrecht, wie ich finde, abgewertet. Jedoch habe ich einen Punkt an dem ich mit der Aufzählung der techn. Daten nich ganz einverstanden bin: “Zudem bietet sie einen optischen Bildstabilisator” – Wäre wohl zu schön gewesen um wahr zu sein…denn optischer Stabi ist meines Wissens ja ne’ Verwacklungskorrektur im Objektiv – Ergo die R7 hat “nur” einen elektron. Stabi – was natürlich auch besser ist als keiner, wie meine bisherige – die “R2″…..Also dann: Allen R7-Usern, nebst mir selbst: Immer paar handvoll Sunlight vor’m Objektiv für schnucklige Weitwinkel-Pics….!

  2. Redaktion Digiklix.de:

    Nein, dass ist schon korrekt. Ob sich nun Teile im Objektiv bewegen, oder der Sensor (CCD-Shift), wie es bei der R7 der Fall ist, man spricht dann von einer optischen Bildstabilisierung.

    Es ist richtig das der bewegliche Sensor elektronisch gesteuert ist. Würde man aber sagen, sie hat eine elektronische Bildstabilisierung könnte man das auch leicht mit einer “Pseudo-Bildstabilisierung” (Erhöhung der ISO-Werte) verwechseln.

Beitrag kommentieren