Der Herbst ist da und der Winter steht vor der Tür. Trübe Tage mit bedecktem Himmel, Regen, Nebel und Schnee erwarten uns. Für viele Fotografen bedeutet schlechtes Wetter, das die Kamera in der Tasche bleiben muss. Schlechtes Wetter ist allerdings kein Grund die Kamera nicht auszupacken, sondern eine fotografische Herausforderung. Die richtige Motivwahl und Herangehensweise vorausgesetzt, kann auch ein bedeckter Himmel, Regen, Schnee und Sturm interessant sein, um nicht alltägliche Fotos auf die Speicherkarte zu bannen.
Für das Wochenende ist eine Fototour geplant, tags zuvor herrliches Wetter und am Morgen ist der Himmel bedeckt, es regnet oder es ist nebelig. Für viele Fotografen ein Grund die Kamera gar nicht erst auszupacken. Die Fototour entfällt. Schade, denn viele Aufnahmen werden erst durch das schlechte Wetter und die vorherrschenden Lichtverhältnisse möglich. Entweder wird das Wetter selber zum Teil des Motivs oder man nutzt die Lichtverhältnisse bei bedecktem Himmel für bestimmte Aufnahmesituationen aus.
Ein bedeckter Himmel kommt der Makro- und Portraitfotografie entgegen, weil das Licht der Haut schmeichelt und die Farben dezenter Wirken. (Foto: Gordon Hölsken)
So kommt ein bedeckter Himmel z. B. der Portraitfotografie entgegen, weil das Licht der Haut schmeichelt und die Farben dezenter Wirken. Auch der Makrofotograf, welcher Blumen und Pflanzen ablichten möchte, kann einen bedeckten Himmel nutzen, um eine gleichmäßigere Ausleuchtung seiner Motive zu erzielen. Die Farben der Blumen wirken unter diesem Licht völlig anders, als bei strahlendem Sonnenschein. Ebenso interessant sind Nachtaufnahmen bei schlechtem Wetter. Wenn sich Lichter kurz nach einem Regenschauer in Pfützen oder auf der nassen Straße spiegeln, bringt das interessante Effekte ins Bild. Schlechtes Wetter ist also kein Grund die Kamera in der Fototasche zu belassen.
(Foto: Matthias Krüttgen)
Fotos bei Wind und Wetter
Warum packen viele Fotografen bei schlechtem Wetter Ihre Fotoausrüstung gar nicht erst aus? Dies hat sicher mehrere Gründe. Zum einen ist es das Triste grau in grau an Regentagen, das zunächst für Fotos unattraktiv erscheint. Fehlt der blaue Himmel, sind Fotos für viele Menschen uninteressant. Ein weiterer Grund ist sicher auch der, dass man Angst um seine Fotoausrüstung hat. Hier gibt es aber viele einfache Maßnahmen, wie man seine Ausrüstung bei Regen und Schnee schützen kann. Um Fotos bei schlechtem Wetter zu machen, ist ohne Zweifel ein größerer Aufwand zu betreiben, als dies bei schönem Wetter der Fall ist. Auch das ist ein Grund, warum im Allgemeinen bei schlechten Wetterverhältnissen nicht so häufig fotografiert wird.






Oktober 14th, 2007 at 3:23 pm
[...] Himmel. Dass man daraus als Fotograf aber auch seinen Nutzen ziehen kann, zeigt und ein Beitrag auf Digiklix und gibt auch gleich noch sehr nützliche Hinweise, wie man sein teueres Equipment vor Regen [...]
Oktober 14th, 2007 at 10:55 pm
Ein sehr gut gelungener Artikel, welcher hoffentlich einige Schlechtwettermuffel mit ihrer Kamera auf die Straße treibt. Vielen Dank für einen so tollen Artikel.