Gehe zu: Suche, Navigation oder Hauptinhalt.

Scannqualität

Die Scannqualität und die Scanngeschwindigkeit des Gerätes, welche von den Einstellungen abhängen, sind im Schnitt als gut zu bezeichnen. Bevor man dem DigitDia ein ganzes Magazin mit Dias anvertraut, welches automatisch eingescannt werden soll, gilt es mit Probescanns zu ice_staubundkratzer_klein.jpgexperimentieren um die für die eigenen Zwecke bestmöglichen Einstellungen zu ermitteln. In jedem Fall nützlich ist die ICE Technologie (siehe Beispielfoto), welche Staub und Kratzer auf den Dias erkennt und im Rahmen der Möglichkeiten “herausrechnet”. Diese Technik funktioniert sehr gut und spart dem Anwender viel Arbeit bei der Nachbearbeitung der Bilder. Bei starken Verschmutzungen, sollte man die Dias allerdings vor dem Scannen Reinigen. Hierfür gibt es spezielle Reinigungsflüssigkeiten (bspw. Liqui-Jet für Dias), oft reicht es aber aus die Dias einfach mit Druckluft abzublasen und ggf. mit einem fusselfreien Tuch abzuwischen.

Der DigitDia benötigt für ein Magazin mit 100 Dias etwa 4,5 Stunden (mit eingeschalteter ICE Technologie) Zeit, wenn er denn am Stück durchläuft. Das Gerät ist übrigens nur auf das Scannen von Diarähmchen spezialisiert. Negativ Filmstreifen kann er, wie es bei anderen Filmscannern üblich ist, nicht verarbeiten, es sei denn man packt die Negative einzeln in einen Diarahmen.

Den DigitDia gibt es in zwei “Versionen” zu kaufen. In der günstigeren Variante wird die Reflecta eigene Scan-Software CyberViewX und Adobe Photoshop Elements 3.0 mitgeliefert. Für einen Aufpreis von rund 160,- Euro erhält man den DigitDia auch mit der Software SilverFast Ai Version 6.5 und einem IT-8 Kalibrierungsdia.

Fazit

Um einen sehr großen Bestand an Dias einzuscannen gibt es keine echte Alternative zu einem Magazinscanner wie dem DigitDia. Auch wenn der Scannvorgang nicht immer reibungslos abläuft, ist man dennoch deutlich schneller als es mit einem herkömmlichen Filmscanner der Fall wäre. Alles in allem macht der DigitDia seine Arbeit gut. In Anbetracht des Preises (je Nach Software Beilage ca. 930-1100 Euro) lohnt sich die Anschaffung zum Beispiel für Fotoclubs oder Fotografen die noch überwiegend Dia-Filme belichten. Wer einmalig eine Sammlung mit ein paar Hundert oder auch Tausend Dias einscannen möchte, ist preislich sicher mit einem herkömmlichen Filmscanner besser beraten. (gh/www.digiklix.de)

Datenblatt DigitDia 5000
Hersteller Reflecta
Modell DigitDia5000
Bildsensor Lineares Farb-CCD
Opt. Auflösung 3600 X 3600 dpi
Farbtiefe 48 bit
Lichtquelle LED
Scan Vorschau (lt. Hersteller) 15 Sekunden
Scan-Zeit (ICE aus) (lt. Hersteller) 45 Sekunden (1800dpi)
90 Sekunden(3600)
Scan Bereich max 37,5 x 37,5 mm
Dichtumfang 3,8 Dmax
Schnittstelle USB 2.0
Maße 300 x 290 x 125 mm
Gewicht 2,9 Kg
Unterstützte Magazintypen CS, Universal, LKM und Paximat-Magazine

Seiten: 1 2


Digiklix.de Artikel, die Sie auch interessieren könnten

Beitrag kommentieren