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powershotg9product_02.jpgDie PowerShot G9, Nachfolgerin der G7, hat von Canon nun eine RAW-Aufzeichnung spendiert bekommen und spielt in der 12 Megapixelliga mit. Der 1/1,7-Zoll große CCD-Sensor und das 6fach optische Zoomobjektiv mit optischem Bildstabilisator sollen für präzise und brillante Bilder zuständig sein. Das Display der G9 ist im Vergleich zur G7 ebenfalls gewachsen (3,0-Zoll-PureColor-II- LCD). Ansonsten hat sich rein optisch nicht viel getan und Canon setzt bei der G9, wie bei der Vorgängerin, auf ein klassisches Gehäusedesign.

Der DIGIC-III-Prozessor soll in der G9 für eine rasante Datenverarbeitung sorgen und erstmals hat Canon in einer Digital-Kompaktkamera ein RAW-Aufzeichnungsmodus integriert, der parallel zur JPEG-Aufzeichnung arbeitet. Eine logische Weiterentwicklung, denn dieses Manko wurde bei der G7 häufig kritisiert. Das 6fach optische Zoomobjektiv mit einem Brennweitenbereich von 35-310 mm, äquivalent zum Kleinbild, soll mit den neun Linsen in sieben Gruppen inklusive einer beidseitig asphärischen Linse und Super Spectra Vergütung eine Objektivqualität der Oberklasse darstellen. Leider bietet auch die G9 von Haus aus keinen weiteren Blickwinkel an. Wer auf einen Weitwinkelbereich um die 28mm Wert legt, muss auch bei der G9 wieder zu einem optional erhältlichen Konverter greifen, welcher nicht nur zusätzliches Geld aus der Börse zieht, sondern die Kamera auch auf DSLR-Format anwachsen lässt. Von Kompakt kann in dieser Konstelation keine Rede mehr sein.

powershotg9product_06.jpgDer optische Bildstabilisator soll wie bei der Vorgängerin Unschärfe durch Verwacklungen vermeiden. Wenn die Kamera eine Verwacklungsgefahr auf Grund zu geringer ISO-Einstellung und zu langer Belichtungszeit erkennt, so soll sich per „Auto ISO Shift” Funktion die ISO Empfindlichkeit mit nur einem Tastendruck erhöhen lassen. Die Gesichtserkennung AF/AE/FE (Autofocus, Auto Exposure, Flash Exposure) will Canon bei der PowerShot G9 mit optimierten Features ausgestattet haben. Bei Einstellung „Gesichtsauswahl und Nachführung” sollen bis zu 35 Gesichter in einem Motiv erkannt, und manuell ausgewählt werden können. Die Nachführung sorgt dafür, dass ein ausgewähltes Gesicht auch bei Bewegung weiterhin erkannt wird. So bleiben Fokus und Belichtung auf dieses Gesicht abgestimmt. Im Wiedergabemodus können eventuell aufgetretene rote Augen korrigiert werden.


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