Makros mit der DSLR-Kamera
Haben Sie eine DSLR-Kamera oder beabsichtigen Sie sich eine solche zu kaufen, müssen Sie zu einem speziellen Makroobjektiv greifen, oder ein Objektiv verwenden, welches „makrogeeignet“ ist. Alternativ kommen Nahlinsen, Konverter oder Zwischenringe in Frage, um mit einer DSLR-Kamera in den Makrobereich vorzudringen.
Zwischenringe ermöglichen es bei DSLR-Kameras relativ günstig in den Nahberich vorzudringen. Wie nah Sie an ein Motiv heran können bzw. welchen Abbildungsmaßstab Sie erzielen können ist abhängig vom eingesetzten Objektiv. (Foto: Canon)
Wie bereits oben erwähnt, hat man im Nahbereich fast immer das Problem die Schärfentiefe auszudehnen, wenn man mit einer DSLR-Kamera fotografiert. Dies gilt besonders für Kameras mit einem Vollformartsensor. Bei Modellen mit einem Sensor im APSC-Format hat man die Schärfentiefe betreffend gegenüber den Vollformatsensoren einen Vorteil. Wo man mit dem Vollformartsensor etwa Blende f11 für einen gewünschten Schärfebereich benötigt, lässt sich bei einer Kamera mit APSC-Sensor Blende f5,6 wählen um einen identischen Schärfebereich zu realisieren. Allerdings ist es nicht immer gewünscht die Schärfentiefe weiter auszudehnen, sondern den Scärfebereich punktgenau zu platzieren, hier sind DSLR-Kameras den Kompakten natürlich überlegen. Nicht nur weil die Schärfe gezielter auf einen Punkt gelegt werden kann, sondern auch weil der Bildhintergrund durch die Höherwertigen Objektive eine “angenehme” Unschärfe aufweist, man spricht hier von einem angenehmen Bokeh.
Das fotografische Potential einer DSLR-Kamera mit Makroobjektiv ist einer Kompaktkamera aber nicht nur deswegen überlegen. Zum einen fällt die Bildqualität in der Regel deutlich besser aus, was z.B. auch Ausschnittvergrößerungen in guter Qualität möglich macht, das Bildrauschen ist geringer und der Gestaltungsspielraum ist größer. Ist zum Fotografieren zu wenig Licht vorhanden, kann man bei einer DSLR-Kamera auch durchaus einmal zu höheren ISO-Einstellungen greifen, ohne das sich das Bildrauschen gravierend auf das Foto auswirken würde.
Mit der DSLR-Kamera lässt sich die Schärfe oft nur auf einen sehr begrenzten Bereich ausdehnen (hier die Augen). Das kann ein Nachteil. in vielen Fällen aber auch ein deutlicher Vorteil sein.
Um mit einer DSLR-Kamera in den Makrobereich vorzudringen, muss man in der Regel deutlich tiefer in die Tasche greifen. Ein Makroobjektiv kostet gut und gerne so viel wie eine „Mittelklasse“ Kompaktkamera. Alternativ bietet sich ein Objektiv an, welches Makrofähigkeiten mitbringt, oder man nutzt Nahlinsen oder spezielle Konverter. Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz eines Objektivs in Retrostellung (Hierauf werden wir in unserem Makro-Spezial, auch noch näher eingehen). (gh/www.digiklix.de)
Im nächsten Makro-Spezial erfahren Sie, wie Sie gute Makrofotos, sowohl mit der Kompaktkamera als auch mit der DSLR-Kamaera in den Kasten bekommen. Das nächste Makro-Spezial erscheint am kommenden Wochenende.
Den zweiten Teil unseres Makro-Spezials finden Sie hier.
Den dritten Teil unseres Makro-Spezial finden Sie hier.
Zum Thema Makrofotografie bereits auf www.digiklix.de erschienen:
Test: Raynox DCR-250 – Ganz nah ran
Test: Sigma EX 105mm F2,8 DG Makro (Neu: jetzt mit Testfoto)
Empfehlung: Kamera und Foto Bestseller bei Amazon
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Grundlagen und Artikel, News, Tipps 3 Kommentare »





Juli 28th, 2007 at 2:24 pm
Suche Bilora Ringblitz,
oder Tipp für Vogelaufnahmen in Fotobox wie u.s.w.
Juli 29th, 2007 at 6:24 am
einfach einmal “bilora ringblitz” bei google eingeben, da wird man fündig!
Vogelaufnahmen in Fotobox, damit kann ich jetzt nichts anfangen!
MFG
Heiko
September 28th, 2007 at 11:01 pm
Hallo,
mein Kommentar bezihet sich jetzt auf die ganze Serie, die ich gelesen habe.
Ich muss sagen, sehr interessant! In dem ein oder anderen Buch zum Thema steht nicht mehr wissenswertes, obwohl der Umfang deutlich höher ist!
Viele Grüße
Hans (Macrofreund)