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sigma_makro.jpgDas Sigma EX 105mm F2,8 DG Makro ist kein neues Objektiv, sondern schon seit ein paar Jahren erhältlich. Wir haben das Sigma Makro über einige Monate an einer Canon EOS 350D und einer EOS 400D, unter wechselnden und auch extremen Bedingungen im praktischen Einsatz gehabt und konnten es ausgiebig testen.

Das Sigma Makroobjektiv ist für den Einsatz an digitalen SLR-Kameras optimiert. Die Gesamtlänge des Objektivs beträgt 95mm und mit ca. 450 Gramm ist das Objektiv recht leicht. Die Naheinstellgrenze beträgt 31.2 cm und gestattet die Abbildung des Objektes in natürlicher Größe 1:1.

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Die Abbildungsqualität des Sigma EX 105mm F2,8 DG Makro ist bereits bei geöffneter Blende ausgezeichnet und die Schärfe lässt sich präzise auf den Punkt legen. (Foto: Gordon Hölsken)

Das Dual Fokus System (DF) soll die Handhabung im AF-Betrieb vereinfachen, da sich der Fokussierring während der Scharfstellung nicht mitdreht. Da im Makrobereich der Autofokus eher störend als hilfreich ist, kommt es bei einem Makroobjektiv eher darauf an, dass die manuelle Fokussierung präzise gelingt. Das klappt mit dem Sigma EX 105mm sehr gut. Der Fokusring ist griffig und leichtgängig, die Schärfe lässt sich präzise einstellen.

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Reicht das Licht aus, lässt sich die Schärfentiefe durch Abblenden auf bis zu Blende F45 ausdehnen. Bei diesem Foto reichte das Licht für Blende F22 (Ausschnittvergrößerung). (Foto: Gordon Hölsken)

Bildqualität

Die Möglichkeit, das Objektiv stark abzublenden ( Blende F45) bietet eine große Ausdehnung der Tiefenschärfe bei entsprechendem Licht. Die Bildqualität des Sigma EX 105mm F2,8 DG Makro ist ausgezeichnet und das über den gesamten Blendenbereich. Selbst bei voll geöffneter Blende zeigt das Objektiv keine Schwächen. Es bietet bereits ab Blende 2,8 eine sehr gute Schärfe bis in den Randbereich.

Die stabile Gegenlichtblende verfügt über eine Einschraubfassung, wodurch sie bei Bedarf auch in einen Polfilter am Objektiv eingeschraubt werden kann. Dank des Fokus-Limit-Schalters kann der Fokussierbereich begrenzt werden, was die Scharfeinstellung insbesondere im AF betrieb erheblich beschleunigt. Interessant vor allem für Portraits, für die sich das Objektiv ebenfalls anbietet.

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Perlen in einem Bierglas. Das Sigma Makro gestattet die Abbildung eines Objekts in natürlicher Größe 1:1. Diese Einstellung kam hier zum Einsatz. (Foto: Gordon Hölsken)

Fazit

Das Sigma EX 105mm F2,8 DG Makro machte im Einsatz mit der Canon EOS 350D/400D eine durchweg gute Figur. Die Handhabung ist sehr gut, die Verarbeitungsqualität ist befriedigend. Die Abbildungsqualität des Objektivs ist beeindruckend. Im Zusammenspiel mit der Canon EOS 350D/400D liegt die Brennweite des Objektivs bei ca. 168mm. Dies ermöglicht einen großzügigen Abstand zum Objekt und die Brennweite ist in den meisten Situationen noch sehr gut aus der Hand zu beherrschen. In unserem Langzeittest waren wir immer wieder über die Bildqualität des Sigma EX 105mm F2,8 DG Makro erfreut. Technisch gab es beim Einsatz auch bei extremeren Bedingungen nie Probleme. Das Sigma EX 105mm F2,8 DG Makro ist ein sehr empfehlenswertes Objektiv, nicht nur für den Makroeinsatz. (Gordon Hölsken/www.digiklix.de)

Tipp: Makroobjektive sind zwar für den Nahbereich optimiert, sie bieten sich allerdings ebenso für andere Aufnahmezwecke wie z. B. für die Portraitfotografie an. Da Makroobjektive in der Regel eine Festbrennweite bieten und ein sehr hochwertiges optisches System zum Einsatz kommt, liefern sie eine hervorragende, weitgehend verzeichnungsfreie, Bildqualität. Es ist also durchaus anzuraten, ein Makroobjektiv nicht nur im Nahbereich einzusetzen bzw. diese Tatsache bei einer Kaufentscheidung zu berücksichtigen.

Testfoto: Kamera Canon EOS 350D, höchste JPEG Qualität, neutrale Kamera-Einstellungen, Blende f5,6.

Testfoto Canon 350D/Sigma EX 105mm (3474KB)

Weitere Testfotos, die mit einer Nikon D80 und Nikon D200 aufgenommen wurden, finden Sie hier.


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