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westlicht.jpgDie erste kommerziell gefertigte Kamera der Welt, ein Vorläufer des legendären “Daguerreotype”, wurde am 26. Mai im Zuge der “11. Photographica Auction” im Wiener Auktionshaus WestLicht versteigert. Für 576.600 Euro kam die legendäre Schiebekastenkamera der Firma Susse Frères unter den Hammer.

Als Los Nummer 2 ging das Glanzstück der 11. Westlicht Photographica Auction ins Rennen. Ein Dachenbodenfund des deutschen Professors Wolfgang Haase sorgte schon im Vorfeld der Auktion für Aufregung unter Kameraliebhabern (digiklix.de berichtete). Der eingebrachte „Daguerreotype“ der Gebrüder Susse wurde von zahlreichen Experten als einzig existierendes Belegstück einer als Mythos geltenden Kamera aus dem Jahr 1839 identifiziert.

Bei einem Startpreis von 100.000 Euro erzielte die einzigartige Schiebekastenkamera einen Rekordpreis von 576.600 Euro und ist damit nicht nur die älteste kommerziell hergestellte Kamera, sondern auch die teuerste Kamera der Welt.

Extrem hohe Zuschläge waren auch bei bei den anderen fotohistorisch bedeutsamen Losen vor 1900 zu verzeichnen. So ereichte die neunbändige Prachtausgabe “Reports by the Juries”, ein bibliophiler Meilenstein der Fotogeschichte von 1851, einen Versteigerungserlös von 75.600 Euro und die berühmte Krawattenkamera von Edmund & Leon Bloch (1890) ging für 16.800 Euro an Ihren neune Besitzer. Der extrem seltene “Phototank” von Victor Houssin (1921) erzielte 28.800 Euro.

www.westlicht-auction.com


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