Pixopolis gibt es ab sofort doppelt: Der Fotobuch-Hersteller aus dem westfälischen Hamm ist jetzt auch bei „Second Life“ vertreten. Die dreidimensionale Internet-Welt boomt weiter und hat bereits mehr als 5,5 Millionen „Bewohner“. Das Second-Life-Konzept von Pixopolis soll sich deutlich von dem anderer Firmen unterscheiden.
In seiner virtuellen Dependance stellt das Unternehmen Second-Life-Mitspielern kostenlos Räume zur Verfügung, in denen sie als Gestalter tätig werden können. Ganz im Sinne des Second-Life-Prinzips, nach dem die künstliche Internet-Welt vollständig von den Nutzern gestaltet wird und die Betreiber nur die Plattform zur Verfügung stellen.
„Die meisten Unternehmen nutzen Second Life bloß für Reklame-Zwecke“, sagt Pixopolis-Geschäftsführer Thomas Marko, selbst seit Anfang des Jahres begeisterter Nutzer der Online-Welt. „Natürlich präsentieren auch wir unser Angebot an Fotobüchern, Postern und Kalendern“, erklärt er. Vorrangiges Ziel sei es jedoch gewesen, eine virtuelle Präsenz zu schaffen, bei der die Bedürfnisse der Second-Life-Nutzer im Vordergrund stehen.
Platz für Kreativität
„Viele Menschen sind mit äußerst kreativen Ideen, aber ohne Geld in der virtuellen Welt unterwegs“, sagt Marko. „Sie benötigen ein Podium, können sich aber den Erwerb von Land in Second Life nicht leisten.“ Die Lösung: Pixopolis – eine dreidimensionale Landschaft mit zwölf großzügigen Gebäuden. Hier können Mitspieler als so genannte Builder, Scripter und Designer nach Herzenslust konstruieren und der Second-Life-Gemeinde ihre Produkte oder Dienstleistungen anbieten. „Wir stellen die Flächen zunächst für unbestimmte Zeit zu Verfügung“, erläutert Thomas Marko. „Von Zeit zu Zeit schauen wir, ob aus Ideen einzelner Mitspieler eventuell sogar wirtschaftlich tragfähige Konzepte für die Second-Life-Welt entstehen.“ Falls das der Fall sei, könnten die Kreativen selbstständig ins virtuelle „Big Business“ starten.
Pixopolis verleiht Awards in „Second Life”
Pünktlich zum Start von „Pixopolis“ lobt das Unternehmen außerdem einen Preis aus – den „Pixopolis Creativity Award“. Damit werden kreative Second-Life-Ideen besonders gewürdigt. Der Wettbewerb ist in die Kategorien Building (Gebäude, Landschaften), Designing (Avatare, Kleidung, Accessoires) sowie Scripting (Programme und Funktionen) unterteilt und mit der Summe von insgesamt 70.000 Linden-Dollar dotiert.
Postkarten-Grüße aus der Online-Welt
Für alle Second-Life-Bewohner bietet Pixopolis zudem in seiner virtuellen Filiale einen originellen Service an: Aus der Online-Welt heraus lassen sich reale Postkarten versenden. Dazu wählen Nutzer einen Second-Life-Screenshot aus und übergeben ihn an Pixopolis. In der wirklichen Welt druckt, frankiert und versendet das Unternehmen die Postkarte dann innerhalb von zwei Arbeitstagen. „So verbinden wir beide Welten miteinander“, freut sich Thomas Marko. „Wo sonst ist schon interdimensionale Kommunikation möglich?“
Nähere Informationen zu den Aktivitäten von Pixopolis in „Second Life“ finden sich im Internet unter www.pixopolis.de.
(Pressemitteilung: Pixopolis)



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