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Sensorreinigung selber machen?

Zur Frage ob man eine Sensorreinigung selber machen kann ist die Antwort; ja. Wenn Sie nicht zwei Linke Hände haben und das nötige Material nutzen, ist die Reinigung in der Regel kein Problem. Allerdings kann in der Tat der Sensor, der Spiegel oder andere Teile in der Kamera beschädigt werden, wenn man die Reinigung nicht sachgemäß ausführt. Und bei solch einem Eingriff übernehmen weder die Hersteller, noch die Verkäufer eines Reinigungssets eine Garantie. Wir können Ihnen im Folgenden nur Anhaltspunkt für die Sensorreinigung liefern, wie diese auszuführen ist, hängt von den verwendeten „Werkzeugen“ ab. So kursieren im Internet zahlreichen Anleitungen und Methoden, wie man den Sensor mit zum Teil einfachsten Mitteln säubern kann. Vom Wattestäbchen getränkt in reinem Alkohol, bis hin zum Brillenputztuch welches man über ein Plastikstäbchen spannt oder dem Aufkleben und Abziehen eines bestimmten Tapebandes, ist so einiges zu finden.

Wir können Ihnen nur zwei selbsterprobte Methoden wirklich empfehlen. Kaufen Sie sich ein Reinigungsset, bestehend aus einer speziellen Reinigungsflüssigkeit (Eclipse), speziellen Tüchern und einem auf den Kamerasensor abgestimmten Reinigungswerkzeug (Sensorwand), oder greifen Sie zu einer ähnlichen Lösung, mit „Einmalwerkzeug“ (Green Clean Wet & Dry).

Reinigungssets

Ein komplettes Reinigungsset, welches auf bestimmte Kameratypen abgestimmt ist erhalten Sie z. B. bei www.micro-tools.com für etwa 36,- Euro. Auf den Kameratyp abgestimmt heißt, das beiliegende Sensorwand-Werkzeug ist auf die Größe des Sensors abgestimmt. Das Set beinhaltet u.a. die benötigte Reinigungsflüssigkeit, spezielle Tücher und diverse Wattestäbchen u.a. zum Reinigen des Spiegelkastens und eine ausführlich Anleitung (englisch). Für etwa 43,- Euro ist das identische Set auch mit Giottos Rocket-Air Blasebalg zu bekommen. Die Green Clean (www.green-clean.at ) Wet & Dry Reiniger, sind als Reinigungssystem für unterwegs gedacht. Es handelt sich um mit Reinigungsflüssigkeit vorgetränkte und einzeln eingeschweißte Applikatoren – produziert unter Reinraumbedingungen. Die Wet & Dry Reiniger sind in zwei Breiten erhältlich. Auf der Webseite des Herstellers findet sich eine Bedienungsanleitung und es ist möglich, sich zur Anwendung des Reinigungssystems ein kleines Video anzuschauen.

Tipp: Bevor es nötig ist den Sensor mit einer speziellen Flüssigkeit zu reinigen, hilft oft das kräftige Ausblasen mit einem Blasebalg um den Sensor von Staub zu befreien. Die im Artikel angesprochenen Blasebalge leisten hier gute Dienste. Verwenden Sie auf keinen Fall Druckluftspray! Eine Feuchtreinigung wird erst nötig, wenn der Staub sich durch das Abblasen nicht mehr lösen lässt. Halten Sie beim Ausblasen die Kamera mit der Objektivfassung nach unten, sodass der Staub beim Ausblasen herausfallen kann.

Fazit

Für die regelmäßige Reinigung von Kamera und Zubehör reichen in der Regel ein Blasebalg, ein Pinsel und ein Mikrofasertuch aus. Nur bei stärkeren Verunreinigungen der Linse, des Suchers oder des Displays kann eine spezielle Reinigungsflüssigkeit zum Einsatz kommen, oder Sie verwenden herkömmliche Brillenputztücher. Für die Reinigung des Kamerasensors einer DSLR-Kamera lohnt und empfiehlt es sich, auf ein spezielles Reinigungsset zurückzugreifen, um auf der sicheren Seite zu sein.

Auf www.digiklix.de haben wir bereits zwei Reinigungssets für DSLR-Sensoren getestet:

Green Clean Sensor Cleaning System
und
Sensor Reinigungskit mit SensorWand


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1 Kommentar zu diesem Beitrag

  1. Facing my life » Canon EOS 400D Staubrüttler (Sensorreinigung):

    [...] lesenswert auch der Beitrag von Gordon zum selben [...]

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