Dieses, nach eigenen Angaben weltweit einzigartige Projekt, soll es möglich machen, dass die abgebildeten Personen, jedes Mal wenn ihr Foto veröffentlicht wird, Geld verdienen. In Ländern der zweiten und dritten Welt erhalten die Modelle ihr Geld in Form von Mikrokrediten bzw. als Scheck.
Bei den abgebildeten Personen handelt es sich nicht um professionelle Models sondern um normale Menschen, die vor Ort einen Veröffentlichungsvertrag unterschreiben. Damit erklären sie sich mit jeder Art der Veröffentlichung ihres Fotos einverstanden.
Die Idee von World Portraits ist es nun, dass in den westlichen Ländern Models üblicherweise einen Veröffentlichungsvertrag unterschreiben und für ihren Job bezahlt werden. In anderen Teilen der Welt werden Menschen allerdings mindestens so oft fotografiert. Ihre Bilder sieht man dann auf Kalendern, Postkarten, Werbeflächen, in Büchern, Reisebroschüren und Zeitschriften. Doch davon wissen sie nichts, geschweige denn, dass sie dafür Geld bekommen. World Portraits möchte dies nun ändern.
Die niederländische Prinzessin Máxima lancierte kürzlich World Portraits im Museon in Den Haag, wo sie auch eine Ausstellung der Sammlung besichtigte. Die Ausstellung wird in den nächsten Monaten in den Niederlanden unterwegs sein.
Mit World Portraits, das Menschen aus aller Welt in ihrem Alltag zeigt, will ANP Photo zeigen wie Unternehmen Fairen Handel und ethische Belange in den Mittelpunkt ihres Handels stellen können.
Die Sammlung kann unter www.world-portraits.com betrachtet werden. Alle World Portraits Fotos können zu den üblichen Preisen bestellt und über www.anp-photo.com heruntergeladen werden.
World Portraits wird von der DOEN-Stiftung unterstützt. Die DOEN-Stiftung fördert das Konzept von World Portraits, weil sie das Recht am eigenen Bild als Grundrecht aller Menschen erachtet. Die DOEN-Stiftung ist der Auffassung, dass es an der Zeit ist, dass dieses Recht allen Menschen zugute kommt, auch denjenigen, die in Entwicklungsländern leben.



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