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quelle_ricoh_r6_1.jpgRicoh präsentiert die neue Kompaktkamera Caplio R6, die ein 7,1faches Weitwinkel-Zoomobjektiv 28–200 mm (entsprechend Kleinbildformat) in einem schlanken Gehäuse bietet, das an der schmalsten Stelle nur 20,6 mm tief ist. Die 7,24-Megapixel-Auflösung und die CCD-Shift-Bildstabilisierung sind bereits von der Vorgängerin Caplio R5 bekannt.

Das 7,1fache Weitwinkel-Zoomobjektiv soll sich im flachsten Gehäuse dieser Kameraklasse befinden, welches an seiner dünnsten Stelle gerade mal 20,6 mm tief ist. Damit das Weitwinkel-Zoomobjektiv 28–200 mm in einem solch kompakten Kameragehäuse Platz findet, wurde die Bauweise des Double Retracting Lens System von Ricoh komplett überarbeitet und mittels Ricoh’s Technologie weiter miniaturisiert.

Mit der neuen Funktion zur automatischen Gesichtserkennung sollen Fotos von Menschen einfacher und besser gelingen. Mithilfe des Ricoh-eigenen Algorithmus kann die Caplio R6 automatisch Gesichter von anderen Objekten unterscheiden. Wurde ein Gesicht erkannt, wählt die Funktion dazu passende Einstellungen für Schärfe, Belichtung und Farbwiedergabe. Das System arbeitet auch, wenn sich das Gesicht außerhalb der Bildmitte befindet. Und wenn sich mehrere Personen im Bildausschnitt befinden, steuert die Kamera optimale Einstellungen für die Gruppe als Ganzes.

quelle_ricoh_r6_2.jpgNeue Funktionen

Das bewährte Bildstabilisierungssystem und eine Reihe von neuen Funktionen helfen gegen unscharfe oder schlecht belichtete Bilder. Die Algorithmen der Verwacklungskompensation, die mit Ricoh’s eigener CCD-Shift-Methode funktioniert und für scharfe Aufnahmen mit langen Telebrennweiten und im Makrobereich soren soll, wurden weiter verbessert. Bei der Sofortwiedergabe kann nun die Aufnahme bis zu 16fach vergrößert dargestellt werden, so dass sich die Bildschärfe genau prüfen lässt. Eine neue Funktion hebt bei Sofortwiedergabe und normaler Bildbetrachtung helle Partien durch Blinken hervor, die “ausgefressen” sind, also keine Tonwertunterschiede mehr zeigen. Aufgrund dieser Warnung kann man die Aufnahme mit einer anderen Belichtungseinstellung wiederholen. Es besteht die Möglichkeit, die automatische Empfindlichkeitseinstellung bis zum höchsten ISO-Wert 1600 arbeiten zu lassen.

quelle_ricoh_r6_3.jpgMit der Dual-Size-Aufnahmefunktion braucht man nur einmal auszulösen, um Bilder mit normaler Auflösung und zusätzlich in einer geringeren Auflösung zu erhalten. Die kleine Datei ist ideal für die Verwendung als E-Mail-Anhang oder das Platzieren in einem Internet-Blog. Als Bildgröße kann 1 Megapixel, VGA, HVGA oder QVGA gewählt werden. Der fest eingebaute Speicher wurde auf 54 MB aufgestockt (26 MB bei der Caplio R5). So können ohne zusätzliche Speicherkarte rund 34 Bilder mit 7-Megapixel-Auflösung und Bildqualitätseinstellung “Normal” aufgenommen werden. Für das Löschen lassen sich mehrere Bilder gleichzeitig markieren. Mit einer neuen Wiederherstellungsfunktion können versehentlich gelöschte Bilder unter bestimmten Voraussetzungen gerettet
werden.

Durch spezielle Algorithmen, die automatisch trapezförmige Strukturen in Bildern erkennen und in Rechtecke umrechnen, lassen sich Schrägaufnahmen so entzerren, als wären sie frontal fotografiert worden. Das ist zum Beispiel bei beruflichen Anwendungen wertvoll, wenn Tafeln, Flipcharts, Dokumente, Projektionsbilder und vieles andere nicht exakt von vorne aufgenommen werden können. Die Caplio R6 ist mit einem 2,7″-LCD-Monitor (6,8 cm Diagonale) ausgestattet, der hohe Auflösung und einen großen Betrachtungswinkel bietet. Die Vorgängerin Caplio R5 hatte einen 2,5″-Monitor. Der mitgelieferte wiederaufladbare Akku soll rund 330 Fotos pro Ladung nach CIPA-Prüfstandard ermöglichen.

Die Caplio R6 soll ab März 2007 zu einem Preis von 349,- Euro in den Farben Rot, Silber und Schwarz lieferbar sein.


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