Beide EOS-Modelle ermöglichen es Ihnen, Fotos kombiniert im RAW- und im JPEG-Format auf die Speicherkarte zu schreiben. Der Nachteil: Es passen weniger Bilder auf die Speicherkarte. Diesem Nachteil steht aber ein klarer Vorteil gegenüber.
Jede Digitalkamera verfügt über eine interne Bildverarbeitung. Außer im RAW-Format gelangen die Fotos also bereits in bearbeiteter Form auf die Speicherkarte. Hinzu kommt, dass Sie diese interne Bildbearbeitung bei den EOS-Modellen individuell einstellen können. Sie können also beispielsweise den Kontrast und die Farbsättigung erhöhen, oder die Schärfe verringern. Oder Sie fotografieren bspw. direkt im Schwarz-Weiß-Modus.
RAW als Versicherung
Der Vorteil der Option RAW und JPEG (RAW+L) ist nun der, dass die Fotos einmal als Rohdaten, also intern unbearbeitet, auf die Speicherkarte geschrieben werden und zum anderen als JPEG-Dateien, die von der Kamerasoftware bereits aufbereitet wurden. Haben Sie nun beispielsweise ein besonders gutes Foto im Schwarz-Weiß-Modus aufgenommen, welches ihnen später farblich vielleicht doch besser gefallen würde, finden Sie die Farbinformationen in der RAW-Datei, während das gespeicherte JPEG unwiderruflich ein Schwarz-Weiß-Foto bleibt. Gleiches gilt z.B., wenn Sie gezielt eine höhere Farbsättigung eingestellt haben und ein besonders schönes Foto dadurch unnatürlich wirkt. Auch in dem Fall greifen Sie einfach auf die RAW-Datei zurück.
Sie können die RAW-Daten nach der ersten Durchsicht der Fotos am PC wieder löschen, um Speicherplatz auf der heimischen Festplatte zu sparen, und nur die RAW-Daten ihrer besten Aufnahmen Archivieren.
Übrigens ist das RAW-Format für eine spätere Bildbearbeitung immer die bessere Wahl, auch wenn der Bearbeitungsaufwand und die Datensicherung größer sind. (gh/www.digiklix.de)




März 7th, 2007 at 2:47 pm
[...] die RAW-Datei mit Farbinformationen zurück greifen. Schauen Sie sich auch unseren Tipp “RAW und JPEG gemeinsam nutzen” an. 1303 gh am 7. März 2007 Kategorie [...]