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raynox1_gh.jpgBeim Raynox DCR-250 handelt es sich um einen universell einsetzbaren Makrovorsatz. Entgegen einer normalen Nahlinse besteht der Raynox DCR-250 aus optischem Glas (vergütet) mit 3 Linsen in 2 Gruppen. Der Vorsatz ist mit einer Schnappfassung für 52 bis 67 mm Filtergewinde ausgestattet, so dass er problemlos vor sehr viele Objektive gesetzt werden kann.

Extrem nah ran

Für Kompaktkameras wird in der Regel ein spezieller Adapter für die jeweilige Kamera benötigt. Der Raynox DCR-250 entfaltet seine beste Wirkung, wenn das Zoomobjektiv in der äußersten Telestellung ist. Je nach Kamera bzw. je nach eingesetztem Objektiv, sind mit dem DCR-250 Abbildungsmaßstäbe möglich wie sie sonst nur mit Spezialobjektiven, Balgengeräten, Zwischenringen oder einem Objektiv in Retrostellung möglich währen.

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Kombination DCR-250 und Sigma 105mm/ 2,8 EX DG Makro (Wassertropfen am Rand einer DVD, die einzelnen Schichten der DVD sind sehr gut zu erkennen (Blende 40))

Dabei ist die Abbildungsqualität der Linse beachtlich gut. Wir testeten den Vorsatz mit einer Canon G7 und setzten den DCR-250 zusätzlich noch vor ein Sigma 105mm/ 2,8 EX DG Makro, welches an einer Canon 350 angeschlossen war. Um den Vorsatz an der Canon G7 zu verwenden, ist ein Adapter erforderlich (LA-DC58H). Vor das Sigma Objektiv, ließ sich der DCR-250 einfach mittels der patentierten Schnappfassung platzieren.

Ideal für kleine Sensoren

Zunächst gingen wir davon aus, dass die Kombination DCR-250 und Sigma 105mm/ 2,8 EX DG Makro gar nicht funktionieren würde. Doch es war uns im Studio möglich auf Objekte scharf zu stellen und eine unglaubliche Vergrößerung zu erzielen. Und das bei durchaus guter Bildqualität. Um einen Punkt scharf zu bekommen, war allerdings ein Abblenden auf Blende 40 erforderlich. Wer also im Sommer mit dieser Kombination auf die Wiese gehen möchte um Insekten zu fotografieren, schafft dieses sicher nur mit viel Geduld und Glück. Ein Stativ ist dabei Pflicht.

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Sigma 105mm/ 2,8 EX DG Makro an Canon 350D, links ohne, rechts mit DCR 250

Anders sah es bei der Canon G7 aus. Bedingt durch den kleineren Sensor, erzielt man im Nahbereich eine deutlich höhere Schärfentiefe und kann mittels Raynox DCR-250 deutlich näher an ein Objekt heran, als es der Makromodus dieser Kamera erlaubt. Besser gesagt man erzielt einen größeren Abbildungsmaßstab. Und auch hier besticht der Vorsatz durch gute optische Qualität. Verzeichnungen wie Sie bei Nahlinsen oft vorkommen, sieht man beim DCR-250 kaum.

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Canon G7 mit DCR 250 (Wassertropfen auf einer DVD)

Fazit

Der DCR-250 Makrovorsatz bietet für jeden Kamerabesitzer eine günstige Möglichkeit in den Bereich der Makrofotografie einzusteigen. Vorausgesetzt der Vorsatz lässt sich an die Kamera adaptieren. Erfahrungen zeigen, dass der Adapter besonders gut mit Bridgekameras verschiedener Hersteller harmoniert. Um die Naheinstellgrenze von herkömmlichen Objektiven und sogar von Makroobjektiven zu erweitern ist der DCR-250 ebenfalls geeignet. Hier bietet er sich zum Experimentieren an. Der moderate Preis von etwa 45,- Euro (Update 6/2012, der Preis ist auf 60-65 Euro gestiegen) macht es möglich, dass eigentlich jeder Kamerabesitzer das Experiment DCR-250 wagen kann. Der DCR-250 ist eine absolut empfehlenswerte Anschaffung, wenn man kostengünstig in den Nahbereich vordringen möchte. (Text und Fotos Gordon Hölsken/digiklix.de)



1 Kommentar zu diesem Beitrag

  1. Andreas Giessler:

    Also ich kann nur bestätigen was hier geschrieben steht, etwas besseres vom Preis-leistungsverhältnis gibt es glaube ich nicht!
    Wer sich von der Qualität überzeugen möchte kann dies unter:
    http://www.Panther-Media.de tun.
    Einfach Andreasgiessler eingeben und meine Fotos mal anschauen.Also nicht länger warten sondern schauen und dann kaufen:-)

    Gruß Andreas Giessler

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