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d40_schwarz_front_18-55mm.jpgFür rund 650,- Euro inklusive Setobjektiv, bringt Nikon die bisher kompakteste und günstigste D-SLR-Kamera aus eigenem Haus auf den Markt. Die D40 ist ein Einsteigermodell in die D-SLR-Klasse mit 6 Megapixel (APS-C-Sensor), bietet aber durchaus professionelle Features. Wir haben uns die Nikon D40 näher angeschaut.

Mit den Maßen 120x94x64 mm und einem Gewicht von 475 Gramm, fällt die D40 noch etwas kleiner und leichter aus als die Nikon D50. Nimmt man die Kamera zum erstenmal in die Hand, fühlt man sich an Canons 350D/400D erinnert. Trotz kompakter Maße liegt die D40 mit dem Setobjektiv AF-S DX 3,5-5,6/18-55mm G ED II gut in der Hand. Das Gehäuse macht einen soliden Eindruck, alles ist gut verarbeitet, sodass man nicht geneigt ist, die Kamera wie ein rohes Ei zu behandeln. Mit einer auf das Kleinbildformat umgerechneten Brennweite von 27- 82,5 mm ist das leicht überarbeitete Set-Objektiv für die meisten Aufnahmesituationen gut geeignet. Im Test neigte es im Weitwinkelbereich zu einer deutlich sichtbaren tonnenförmigen Verzeichnung. Im maximalen Weitwinkelbereich ist zudem bei geöffneter Blende eine Vignettierung in den Ecken erkennbar und die Bildqualität nimmt zum Rand hin ab.

Diese Abbildungsfehler legte auch schon das Kit-Objektiv AF-S Nikkor 18-70 mm 1:3,5-4,5G ED an den Tag, mit welchem beispielsweise die D50 im Set erhältlich ist. In der Praxis ist es vom Motiv abhängig, wie stark sich die Abbildungsfehler bemerkbar machen. Bei einigen Motiven fallen Sie kaum ins Gewicht bei anderen stärker.

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Gute Bildqualität, Set-Objektiv mit kleinen Mängeln

Im mittleren Brennweitenbereich bis hin zur maximalen Teleeinstellung, leistet das Objektiv gute Arbeit. Auflösung und Detailschärfe sind in diesen Brennweitenbereichen, in Kombination mit der Kameraoptimierung, als gut zu bezeichnen. Schaltet man am Objektiv auf manuelle Fokussierung um, benötigt man ein ruhiges Händchen um scharf zu stellen. Die Fokussierung per Hand fällt sehr leichtgängig und sensibel aus. Wer die D40 mit einem anderen Objektiv ausstatten möchte, muss darauf achten, dass das Objektiv einen eigenen AF-Motor mitbringt. Die D40 hat keinen eigenen Schrittmotor für den Autofokus eingebaut.

Nach dem Einschalten ist die D40 extrem schnell einsatzbereit, die Einschaltverzögerung ist kaum spürbar. Der Autofokus der kleinen Nikon muss mit drei Messfeldern auskommen (fünf waren es noch bei der D50), arbeitet dennoch schnell und zuverlässig auch bei ungünstigeren Lichtverhältnissen. Hier hat Nikon der D40 die AF-Algorithmen spendiert, welche auch in der D80 und D200 zum Einsatz kommen. Die Auslöseverzögerung mit Autofokus liegt bei etwa 0,4 Sekunden, was als sehr gut zu bezeichnen ist. Im Serienbildmodus sind bis zu 3 Fotos pro Sekunde möglich und in Folge speichert die Kamera bis zu 40 JPEG- oder 5 RAW-Bilder auf eine SD-Karte.

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Das Motiv visiert der Fotograf durch einen Pentaspiegelsucher mit 0.8 Facher Vergrößerung an. Der Sucher ist angenehm hell und zeigt 95% des Bildfeldes. Der integrierte Blitz mit Nikon eigener i-TTL-Technologie leuchtet auch größere Räume noch gut aus. Wer auf das Blitzen verzichten möchte, kann auf ISO Einstellungen zwischen 200- und 1600 zurückgreifen. Bis ISO 800 arbeitet die D40 sehr rauscharm, bei ISO 1600 wird das Rauschen je nach Motiv deutlich sichtbar. Mit der Sonderfunktion HI (ISO 3200) steht eine noch höhere Empfindlichkeitseinstellung zur Verfügung, die allerdings auch ein hohes Bildrauschen mit sich bringt, je nach Motiv aber durchaus einmal eingesetzt werden kann. Hervorzuheben ist noch die sehr gute Akkuleistung (EN-EL3-Lithiumionenakku). Im Test machten wir mit einer Akkuladung unter Praxisbedingungen, also auch bei wechselnden Temperaturen und häufiger Nutzung der Monitoranzeige, über 500 Fotos davon etwa 1/3 der Bilder mit Blitz.

Fazit

Die Nikon D40 ist kinderleicht bedienbar. Die wenigen Bedienelemente hat auch der Anfänger schnell im Griff und im vollautomatischen Modus bzw. mit einem der acht Motivprogramme gelingen in der Regel, nach kurzer Einarbeitung, zumindest qualitativ hochwertige Aufnahmen. Über das 2,5 Zoll große Display kann das übersichtliche Menü eingesehen werden, wer sich im Menü nicht zurechtfindet bzw. eine Option nicht gleich versteht, kann auf eine integrierte „Bedienungsanleitung“ zurückgreifen. Eine einfache kamerainterne Bildbearbeitung kommt auch Anwendern ohne Computer entgegen. Für Einsteiger, die auf D-SLR-Technik setzen möchten, ist die Nikon D40 absolut empfehlenswert. Für Umsteiger, die vorher eine Kompaktkamera oder Bridgekamera eingesetzt haben, könnte der Leistungsumfang der kleinen Nikon nicht ausreichend sein. So bietet die Kamera eben „nur“ 6,1 Megapixel (effektiv) und Features wie Bildstabilisator oder Sensorreinigung fehlen. Zudem könnte die kompakte Bauweise dem einen oder anderen Aufsteiger nicht zusagen. (Gordon Hölsken/www.digiklix.de)

Tipp: Weitere Nikon D40 Testberichte finden Sie auf eTest-Digitalkamera.de.



3 Kommentare zu diesem Beitrag

  1. digiklix.de » Blog Archive » News: Überraschend - Nikon kündigt D40x mit 10 Megapixel an:

    [...] Test der Nikon D40 finden Sie bei http://www.digiklix.de hier. 1079 gh am 6. März 2007 Kategorie [...]

  2. Tobias Müller:

    habe die d40 und muss sagen bin sehr zufrieden damit auch für hdri bilder geeignet obwohl man jedes bild einzeln machen muss

    mfg tobias

  3. Tipp: Nikon D40 Double Zoom Kit - DSLR-Kamera und 2 Objektive für unter 500,- Euro « Nikon, Euro, Auflösung, Kompaktkameras, Objektive, Alternative, Geld, Unserer « digiklix.de:

    [...] Wir haben die Nikon D40 vor einiger Zeit getestet. Den Testbericht finden Sie hier. [...]

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