Gehe zu: Suche, Navigation oder Hauptinhalt.

hama_micropod1.jpgObwohl nur so klein wie ein Einweg-Feuerzeug soll das Ministativ „Micro-Pod“ von Hama eine große Hilfe sein. Ob das wirklich so ist wollten wir genau wissen und haben uns das Mini-Stativ für den Schlüsselbund näher angeschaut.

Wenn man das „Stativ“ zum ersten Mal sieht muss man zwangsläufig schmunzeln. Beim Micro-Pod handelt es sich aber in der Tat um ein funktionsfähiges Mini-Dreibeinstativ mit Kugelneiger und Gewindezapfen. Das Gewinde legt man durch das abdrehen eine „Plastikkappe“ frei, an der ein Schlüsselring befestigt ist. Ob man es glaubt oder nicht, das kleine silber eloxierte Stativ hat ausziehbare Beine und erreicht so etwa eine Gesamthöhe von 10cm.

hama_micropod2.jpgNun stellt sich die Frage, kann man diesem Mini-Stativ eine Kamera anvertrauen? Unsere Antwort: ja, aber nur mit Abstrichen. Logisch, dass ein solches Ministativ nur für sehr kleine und relativ leichte Kompaktkameras geeignet ist. Befindet sich bei einer solchen Kamera das Stativgewinde genau in der Mitte, steht das kleine Stativ samt Kamera auf seinen Gummifüßen recht stabil. Schlechter sieht es aus, wenn das Stativgewinde an der Kamera nicht in der Mitte sitzt. Ist das Stativ nicht „ausgefahren“ fällt es in dem Fall sofort um und selbst mit ausgefahrenen Beinen wird die Angelegenheit zu einem Balanceakt. Auf einem Tisch oder in Bodennähe kann man die Kamera zur Not so aufstellen aber nicht an Stellen, wo die Kamera tief fallen kann.

Fazit

Eine sehr kompakte Kamera mit Stativgewinde in der Mitte, kann durchaus mit dem Micro-Pod verwendet werden. Genauso kommt der Einsatz als “Stativ” für z.B. ein entfesseltes Blitzgerät in Frage, wenn dieses nicht zu groß ist. Das Micro- Pod ist ein nettes Gimmik für den Schlüsselbund und sicher ein brauchbares (witziges) Geschenk für Fotografen. Als Stativ für den Praxiseinsatz kommt es nur bedingt in Frage. Rund 10Euro sind für das kleine “Dreibeinstativ” gerade noch angemessen. (Gordon Hölsken/www.digiklix.de)



Beitrag kommentieren